Die Sondierungsgespräche zwischen ver.di und der Betriebsgesellschaft Botanischer Garten und Botanisches Museum (BE BGBM), einer Tochtergesellschaft der Freien Universität Berlin, sind jetzt für den Zeitraum von einem Monat ausgesetzt worden, teilt die Gewerkschaft mit. Die BE BGBM habe zugesagt, innerhalb von zwei Wochen ein Angebot zu Stundenlöhnen vorzulegen.
Die BE BGBM ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Freien Universität, sie ist für die gärtnerische, technische und infrastrukturelle Bewirtschaftung des Botanischen Gartens und des Museums zuständig. Im April 2007 wurde die „Betriebsgesellschaft“ aus Kostengründen gegründet. Seitdem sind neben den Altbeschäftigten der FU Berlin die rund 50 Beschäftigten der BG BGBM tätig. Diese werden laut ver.di erheblich schlechter als die FU-Beschäftigten bezahlt. Deshalb will die Gewerkschaft für die Beschäftigten eine Annäherung an den Tarifvertrag für die Landesbeschäftigten erreichen, der auch für die Beschäftigten der FU gilt.
Derzeit liege die Bezahlung bei der BE BGBM je nach Einsatzbereich bis zu 72 Prozent unter dem Tarifvertrag der Landesbeschäftigten. „Diese Zwei-Klassengesellschaft in einem Betrieb muss in einem ersten Schritt spürbar abgemildert werden.“, so die ver.di-Verhandlungsführerin Susanne Feldkötter. Langfristig will ver.di erreichen, dass beim Botanischen Garten gleiches Geld für gleiche Arbeit gezahlt wird.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner