Natascha Keller hat den Entschluss gefasst, ihre aktive Karriere in der 1. Damenmannschaft des Berliner Hockey Clubs (BHC) nicht fortzusetzen, teilte am Dienstag ihr Verein mit. „Nach 20 Jahren Bundesliga und der erfolgreichen Saison 2013 ist es genau der richtige Moment, einen Schlusspunkt zu setzen“, begründet die 36-Jährige ihre Entscheidung, sich nach dem Double, dem Feld- und Hallentitel 2013, aus der BHC-Damenmannschaft zurückzuziehen.
Die Olympiasiegerin von 2004 hat insgesamt 425 Länderspiele, in denen sie 209 Treffer erzielte, für die deutsche Nationalmannschaft bestritten und damit eine Bestmarke im Damenhockey gesetzt. Ihre internationale Laufbahnbeendete „Taschi“ im vergangenen Jahr nach den Olympischen Spielen in London, den fünften ihrer Hockeykarriere. Bei der Eröffnungsfeier hatte die gebürtige Berlinerin die deutsche Delegation als Fahnenträgerin angeführt.
Nun genießt Keller den ersten hockeyfreien Sommer seit ihrem 13. Lebensjahr. „Ich werde wieder intensiver Tennis spielen. Diese Saison habe ich schon Verbandsspiele mit der Ü30-Mannschaft bestritten. Außerdem hatte ich jetzt schon öfter den Golfschläger in der Hand“, berichtet die Hockey-Ikone.
BHC-Kapitänin Franziska Stern weiß: „Ihr Rücktritt ist ein herber Verlust, denn Taschi war auch menschlich extrem wichtig für uns. Nun stehen wir vor einer neuen Situation, in der es an den jungen Spielerinnen liegt, diese Herausforderung, die zugleich eine Chance ist, anzunehmen.“
Auf Clubseite ist auch noch eine offizielle Verabschiedung geplant. BHC-Präsident Michael Stiebitz sagt: „Natürlich sind wir traurig , wenn mit Taschi die Athletin ihre Karriere beendet, welche seit vielen, vielen Jahren das Herz unserer Bundesligamannschaft gewesen ist. Dennoch sind wir aber auch sehr stolz darauf, Natascha weiterhin in unseren blau-roten Reihen zu wissen, und ich bin mir sicher, dass sie durch ihre absolute Vorbildfunktion dem BHC auch in der Zukunft sowohl sportlich, als auch menschlich weiterhelfen wird.“
Schon jetzt lässt Keller durchblicken, dass das Ende ihrer aktiven Karriere kein Abschied auf Dauer sein muss: „Ich brauche jetzt etwas Abstand, würde es aber nicht ausschließen, zu helfen, wenn ich gebraucht werde.“ Einen A-Trainerschein hat die Rekordnationalspielerin immerhin schon in der Tasche.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es