Ab Montag, 7. Mai, greift das bereits angekündigte und vom Land Berlin bestellte neue Betriebskonzept für die U-Bahn-Linien 1 und 3. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heute mit. Die U3 wird dann vom bisherigen Endbahnhof Nollendorfplatz bis zum Bahnhof Warschauer Straße verlängert.
Montags bis freitags tagsüber wird auf der Hochbahn-Stammstrecke zwischen Wittenbergplatz und Warschauer Straße dann gemeinsam mit der U1 alle drei bis vier Minuten eine U-Bahn fahren, am Wochenende tagsüber alle fünf Minuten. Damit erhöht die BVG das Angebot auf dieser viel genutzten Strecke in der Hauptverkehrszeit um 12,5 Prozent.
Frühmorgens und spätabends sowie im durchgehenden Nachtverkehr am Wochenende fährt die U3 wie bisher nur bis zum Nollendorfplatz.
Von der neuen Direktverbindung profitieren insbesondere die Studierenden der Freien Universität Berlin. Am Wittenbergplatz entsteht zudem eine neue Umsteigemöglichkeit zwischen der U2 aus Richtung Ruhleben und der U3 in Richtung Warschauer Straße vom selben Bahnsteig, das Treppengehen entfällt also.
Rechtzeitig zum Start des neuen Betriebskonzeptes hat die BVG die Fahrgastinformation entsprechend angepasst.
Am U-Bahnhof #Dahlem Dorf hängt schon die #Perlschnur für die verlängerte #U3 der @BVG_Ubahn bis zur #Warschauer Straße ????. pic.twitter.com/gMprADnWX3
— Klaus Jäger (@the_solartube) 3. Mai 2018
Der Netzplan musste neu gestaltet und laut BVG circa 17.000-mal in Infotafeln, an Fahrausweisautomaten und in U-Bahnen ausgetauscht werden. Zudem mussten rund 9.000 Linienbänder in U-Bahnen und 117 Perlschnüre auf den U-Bahnhöfen ausgetauscht, Ansagen in den Zügen und Aufzügen geändert und insgesamt 246 Schilder in U-Bahnhöfen neu angepasst werden.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: