Heute präsentiert uns ein Engel in 120 Sekunden seinen Kiez – genauer gesagt ein Kinderschutzengel. Jacqueline Boy gründete 2004 den gleichnamigen Verein, mit dem die Zehlendorferin gemeinsam mit ihren Mitstreitern bundesweit schwer- und chronisch kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche und ihre Familien unterstützt.
Angefangen hat alles 2004 mit Geiselnahme von Beslan. Die Bilder bewegten die zweifache Mutter so sehr, dass sie begann, Spielzeug für die betroffenen Kinder zu sammeln. 599 Pakete schickte sie damals nach Ostossetien.
Die Kinderschutzengel erfüllen den Kinderstationen und ihren Patienten Wünsche, sie kommen mit Therapiehunden vorbei und organisieren für die Kinder in den Krankenhäusern Feste, zu Weihnachten, zu Ostern, zu Halloween oder einfach mal so.
2013 erhielt Boy für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz überreicht.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
Sehr beeindruckend. Und ein Bundesverdienstkreuz, was zu Recht vergeben wurde.