
Am Freitag wurde der Neubau für die Saatgutbank im Botanischen Garten eröffnet. Foto: G. Hohlstein, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnet am Freitag den Neubau der Dahlemer Saatgutbank im Botanischen Garten Berlin. Die Ministerin übernahm gleichzeitig die Schirmherrschaft für Deutschlands älteste Wildpflanzen-Saatgutbank.
Rund 7.000 Saatgut-Aufsammlungen aus aller Welt lagern aktuell in Dahlem, viele davon stammen von seltenen und gefährdeten Arten. Auf Expeditionen werden die Samen von Wildpflanzen gesammelt und dokumentiert. In einem Trockenraum werden sie bei 15 Grad Celsius und 15 Prozent relativer Luftfeuchte vorgetrocknet. Nach Reinigung und Trocknung werden sie schließlich in einem Kühlraum bei unter minus 20 Grad Celsius eingelagert. Die Trocknung und Kühlung verlängert die Keimfähigkeit der Samen um Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte. Bei Bedarf können aus ihnen wieder Pflanzen beispielsweise für Wiederausbringung an Naturstandorten herangezogen werden.
Die Dahlemer Saatgutbank im Botanischen Garten Berlin besteht seit 1994. Sie gehört damit zu den ältesten Saatgutbanken in Deutschland. Geographische Schwerpunkte der Sammlung sind neben Berlin und Brandenburg das Mittelmeergebiet und der Kaukasus.
Mit dem Neubau werden die technischen Möglichkeiten zur Saatguteinlagerung erheblich verbessert. Über die großen Fenster des Neubaus können Gartenbesucher in die Arbeitsräume schauen. Eine Ausstellung am Gebäude vermittelt die Aufgabe der Saatgutbank.
Der Neubau wurde dank Spenden und mit Hilfe des Berliner Senats für Stadtentwicklung realisiert.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
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