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In den nächsten Tagen gibt es in der ganzen Stadt kostenlos Kartoffeln. Auch in Steglitz-Zehlendorf finden Interessierte Verteilstationen.
2025 war ein gutes Kartoffeljahr, die Ernten waren mehr als prächtig. Sogar so üppig, dass wegen der Überproduktion Landwirte auf ihren Knollen sitzenbleiben. Auch bei der Osterland Agrar GmbH in Sachsen lagern tausende Tonnen der mehligen Sorte Agria aus konventionellem Anbau. Ihre Verwertung in einer Biogasanlage war eigentlich schon besiegelt.
Bis das „grüne“ Digitalunternehmen Ecosia auf die Idee einer Verteilaktion kam und mit der Berliner Morgenpost einen Medienpartner fand. Die Botschaft: so etwas Gesundes und Wertvolles wie Kartoffeln darf man nicht einfach wegschmeißen. Der Appell: die Ware muss unter die Leute! Das Ergebnis: seit dem 15. Januar (dem Beginn der Grünen Woche) laufen LKW-Transporte aus Sachsen nach Berlin. Ihre Ladung: Kartoffeln, die kubikmeterweise an Orten abgestellt werden, die sich zuvor für eine Teilnahme registriert hatten.
Kartoffel aus dem Sack!
Pro Verteilstation stehen nun also rund 1000 Kilo Kartoffeln zur Verfügung, die umsonst abgegeben werden. Informationen finden sich auf der Webseite https://www.4000-tonnen.de/, hier gibt es auf einer interaktiven Karte Details zu Akteuren und Abholzeiten. Auch in den meisten Steglitz-Zehlendorfer Ortsteilen wurde bisher an mindestens einem Ort eine Abholstelle eingerichtet.
Ob alle 4000 Tonnen Kartoffeln – vier Millionen Kilo – tatsächlich verteilt werden können, muss abgewartet werden. Die Morgenpost teilt mit, dass noch Großabnehmer gesucht werden.
Daniela von Treuenfels
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Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: