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In den nächsten Tagen gibt es in der ganzen Stadt kostenlos Kartoffeln. Auch in Steglitz-Zehlendorf finden Interessierte Verteilstationen.
2025 war ein gutes Kartoffeljahr, die Ernten waren mehr als prächtig. Sogar so üppig, dass wegen der Überproduktion Landwirte auf ihren Knollen sitzenbleiben. Auch bei der Osterland Agrar GmbH in Sachsen lagern tausende Tonnen der mehligen Sorte Agria aus konventionellem Anbau. Ihre Verwertung in einer Biogasanlage war eigentlich schon besiegelt.
Bis das „grüne“ Digitalunternehmen Ecosia auf die Idee einer Verteilaktion kam und mit der Berliner Morgenpost einen Medienpartner fand. Die Botschaft: so etwas Gesundes und Wertvolles wie Kartoffeln darf man nicht einfach wegschmeißen. Der Appell: die Ware muss unter die Leute! Das Ergebnis: seit dem 15. Januar (dem Beginn der Grünen Woche) laufen LKW-Transporte aus Sachsen nach Berlin. Ihre Ladung: Kartoffeln, die kubikmeterweise an Orten abgestellt werden, die sich zuvor für eine Teilnahme registriert hatten.
Kartoffel aus dem Sack!
Pro Verteilstation stehen nun also rund 1000 Kilo Kartoffeln zur Verfügung, die umsonst abgegeben werden. Informationen finden sich auf der Webseite https://www.4000-tonnen.de/, hier gibt es auf einer interaktiven Karte Details zu Akteuren und Abholzeiten. Auch in den meisten Steglitz-Zehlendorfer Ortsteilen wurde bisher an mindestens einem Ort eine Abholstelle eingerichtet.
Ob alle 4000 Tonnen Kartoffeln – vier Millionen Kilo – tatsächlich verteilt werden können, muss abgewartet werden. Die Morgenpost teilt mit, dass noch Großabnehmer gesucht werden.
Daniela von Treuenfels
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