Mit einem kleinen Geschenk wurde Ralf Wieland von Bürgermeister Norbert Kopp in Steglitz-Zehlendorf willkommen geheißen. Foto: Gogol

Mit einem kleinen Geschenk wurde Ralf Wieland (links) von Bürgermeister Norbert Kopp in Steglitz-Zehlendorf willkommen geheißen. Foto: Gogol

Dass es im Südwesten Berlins ganz schön ist, das hat sich auch im Abgeordnetenhaus herumgesprochen.“Die Schloßstraße kenn‘ ich schon“, bekannte dessen Präsident, Ralf Wieland, und würdigte dessen „Strahlkraft für die ganze Stadt. Eine paar andere „Sehenswürdigkeiten“ in Steglitz-Zehlendorf zeigten ihm am Mittwoch Bürgermeister Norbert Kopp (CDU) und weitere Vertreter des Bezirks bei einer Rundreise durch den Bezirk.

Zu erst ging es zum Standort des geplanten Technologie- und Gründungszentrums. Die leerstehenden Gebäude dort seien eine Chance für den Bezirk, fand Wieland. In Berlin fehlten flexible Laboreinheiten. Wo könnten die besser entstehen als in einem ehemaligen Krankenhaus, fragte der Gast rhetorisch beim Abschlussgespräch im Rathaus Zehlendorf. Zudem sei die Nähe zu Universität und Forschung ein wahrer Standortvorteil. Bei der Frage der Grundstücksübertragung versprach Wieland mit dem Finanzsenator zu reden. „Vielleicht hilft der Nervfaktor“, sagte er lachend.

Zuvor hatte er noch das Nachbarschaftsheim Lilienthal und die Kita am Fliegeberg in Lankwitz besucht, sich im Krankenhaus Waldfriede umgeschaut, wo ihm das „Desert Flower Center” vorgestellt wurde, das genitalverstümmelten Frauen Hilfe anbietet. Letzte Station vor dem Rathaus, wo er in der Bezirksverordnetenversammlung eine Rede hielt, war die Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe. Dort habe er einen tollen Einblick in die gute Arbeit erhalten, die dort geleistet werde, aber auch von den Problemen erfahren. Mit den Mitarbeitern habe er über die Attraktivität von Pflegeberufen diskutiert. „Das war sehr einprägsam. Es ist etwas anderes, als wenn man ein Papier liest“, sagte er in seiner Rede, in der er auch den Bezirkspolitikern für ihre Arbeit dankte, die in der Öffentlichkeit oft zu wenig gewürdigt werde.

„Es war ein sehr interessanter Tag und in seiner Unterschiedlichkeit sehr lehrreich“, so Wielands Resümee.

(go)