Die CDU- und die Grünen-Fraktion würden gern den Bahnhofsvorplatz am S-Bahnhof Lichterfelde-Ost umgestalten, sobald der Umbau des Einkaufszentrums LIO abgeschlossen ist. Mit ihrer Stimmenmehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung forderten sie das Bezirksamt dazu auf, verschiedene Maßnahmen zu prüfen. So soll untersucht werden, ob die durch die Verlegung der Einfahrt zum Parkhaus entbehrlichen Abbiegespuren genutzt werden können, um eine Fußgängerinsel zu schaffen. Dadurch sollen die Gefahren für die Fußgänger an der breiten Lankwitzer Straße minimiert wären. Ferner schlagen die Fraktionen vor, den Radstreifen an der Südseite der Straße vom Gehweg auf die Straße zu verlegen. Dies sei „geboten, da an dieser Stelle mehrere Bushaltestellen eingerichtet sind und die Fahrgäste den Radfahrweg kreuzen müssen. Hier entstehen häufig Konflikte mit Radfahrern, die entschärft werden, wenn der Radfahrweg auf der Fahrbahn an den haltenden Bussen vorbei geführt wird“, heißt es im Antrag der CDU, dem die Grünen beigetreten waren. Als Drittes soll in der Fahrbahnmitte am S-Bahnhof Lichterfelde-Ost ein begrünter Mittelstreifen mit Baumreihe errichtete werden, um das Areal aufzuwerten.
Die SPD-Fraktion stimmte gegen diesen Antrag, die Piraten enthielten sich.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
Sehr geehrte Frau Gogol,
in die Umgestaltung sollte der Bahnhof mit einbezogen werden
mfG P.S.