Die Baulücke in der Promenadenstraße wird mit neuem Leben erfüllt. Das Diakoniewerk Bethel baut dort ein neues Seniorenzentrum mit rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche auf insgesamt drei Etagen. Die Fertigstellung des rund 14,5 Millionen Euro- Projektes ist für 2017 geplant.
Entstehen werden barrierefreie 140 Einzelzimmer in neun Wohngruppen. 131 Einzelzimmer sind – inklusive Bad – etwa 22 Quadratmeter groß. Neun Zimmer werden behindertengerecht gestaltet und sind etwa 28 Quadratmeter groß, inklusive Bad. Alle Zimmer können nach persönlichem Geschmack mit eigenen Möbeln eingerichtet werden und bieten einen Blick ins Grüne. Das Gebäude wird eine Dachbegrünung erhalten, die das Kleinklima verbessern und saisonale Temperaturschwankungen ausgleichen soll.
„Mit dem Neubau komplettieren wir unser Angebot am Traditionsstandort Berlin-Lichterfelde. Gleichzeitig garantiert die Anbindung an unser Krankenhaus bei Bedarf eine optimale medizinische Versorgung“, so
Dr. Katja Lehmann-Giannotti, Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerks Bethel. „Wir möchten für die Senioren in Lichterfelde bei Hilfebedürftigkeit einen neuen Heimathafen in der vertrauten Umgebung schaffen.“
Am 9. Oktober wurde im Beisein von rund 200 Gästen der Grundstein gelegt. Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, und Martin Matz, Vorstand des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, überbrachten ihre Grüße und Wünsche.
Die mit Bauplänen, Geldmünzen und der Zeitung des Tages befüllte und in den Grundstein eingemauerte Zeitkapsel soll nach der Eröffnung des Gebäudes im Foyer zu sehen sein.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: