
Die Idee eines Fahrradschnellwegs entlag der Stammbahntrasse lehnt der DFV ab. Visualisierung: Staubach+Kuckertz Architekten
Nachdem bereits Kleinmachnows Bürgermeister Kritik an der Idee eines Fahrradschnellweges entlang er Stammbahntrasse äußerte, meldet sich nun auch der Deutsche Bankkunden-Verband (DBV) zu Wort. Er kritisiert den Vorschlag des CDU-Kreisverbandes Steglitz-Zehlendorf als „verkehrspolitisch absurd und nicht zu Ende gedacht“. Zumal die CDU- und die Grünen-Fraktion nun einen weiteren Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht haben, der eine Verlängerung des Fahrradschnellweges nach Potsdam anregt. Ohne dass dabei die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn infrage gestellt wird.
„Die Fortsetzung des Fahrradweges von Lichterfelde nach Potsdam setzt die Einstellung des Güterverkehrs voraus. Der Fahrradweg wird eine Mindestbreite von vier Metern, eher sechs Meter haben müssen. Das gibt die vorhandene Fläche bei Beibehaltung eines betriebenen Gleises plus Fahrradschnellweg kaum her“, gibt der Verband zu bedenken.
Einer Argumentation, dass es derzeit keinen Bedarf für einen zusätzlichen Regionalverkehr von Wannsee nach Schöneberg und zum Berliner Hauptbahnhof gäbe, widerspricht der DBV-Landesverband energisch. „Die vorliegenden Prognosen bewiesen bereits 2008 das Gegenteil. Berlin ist eine wachsende Stadt und braucht zusätzliche Fahrradwege auf den vorhandenen Straßen und zusätzliche Züge in der Innenstadt. Wer den Fahrrad- gegen den Schienenverkehr ausspielt, behindert eine umweltverträgliche Mobilität und schadet der Stadtentwicklung.“ Der DBV-Landesverband fordert von den Bezirkspolitikern, dass sie sich für einen Wiederaufbau der Stammbahn einsetzen. „Sollte für einen Fahrradweg zusätzlich Platz sein, spricht nichts gegen ihn.“
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es