
Foto: Norbert Michalke/Changing Cities
Unter dem Motto „Uns gehört die Straße“ ruft ein bundesweites Bündnis am Samstag, den 6. und Sonntag, den 7. Mai zu bunten Kinder-Fahrraddemos auf. Auch von Steglitz aus wird Richtung Tempelhofer Feld gestartet.
An vielen Orten Berlins erobern sich an diesen Tagen die Kleinsten auf Fahrrädern, Tretrollern und Rollschuhen als Kidical Mass die Straßen. Damit fordern ADFC Berlin, Changing Cities und VCD Nordost von Senat und Bezirken mehr Einsatz für einen kinder- und familienfreundlichen Stadtverkehr. Als Besonderheit wird es dieses Jahr eine gemeinsame Fahrt zur VELO Messe auf dem Tempelhofer Feld geben.
Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Das Aktionsbündnis mit seinen rund 250 lokalen Organisationen und Initiativen setzt sich für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden ein. Ziel ist ein kinderfreundliches Straßenverkehrsgesetz. Mehr als 82.000 Menschen haben dafür die bundesweite Petition „Uns gehört die Straße! Wir brauchen ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht“ unterschrieben.
Start in Steglitz ist am Sonntag, 7. Mai, um 10.15 Uhr. Via Jugendverkehrsschule geht es dann weiter zum Tempelhofer Feld.
Alle Infos und Termine der Fahraddemos: changing-cities.org/kidical-mass-vom-5-bis-7-mai
pm/dt












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: