Im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bunderegierung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung rund 2,5 Millionen Euro für das Projekt „Neue Strategien der Ernährungsnotfallvorsorge“ bewilligt. Das über drei Jahre laufende Projekt wurde in der Ausschreibung „Sicherung der Lebensmittel und Lebensmittelwarenketten“ eingereicht. Der Schutz vor dem Ausfall oder der Beeinträchtigung sogenannter Kritischer Infrastrukturen besitzt eine große Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen und ist daher ein zentrales Thema der Sicherheitspolitik Deutschlands. Das Forschungsprojekt wird vom Informatik-Professor Dr. Jochen Schiller von der Freien Universität (FU) Berlin geleitet.
Ziel des Projekts ist es, neue Strategien der Ernährungsnotfallvorsorge in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Akteuren zu entwickeln: mit Unternehmen der Lebensmittelkette, politischen Entscheidern und der Bevölkerung. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie kann die Lebensmittelversorgung auch in Krisen aufrechterhalten werden? Entwickelt werden sollen Handlungsanleitungen, Schulungskonzepte und eine IT-Anwendung zur Lageplandarstellung und zum Informationsaustausch.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: