„Ein Päckchen, liebevoll gefüllt mit neuen Geschenken – was könnte einem Kind an Weihnachten größere Freude machen? Doch ein Päckchen von »Weihnachten im Schuhkarton« löst nicht nur Freude, sondern auch Hoffnung aus … wo vorher Hoffnungslosigkeit war, entsteht Perspektive“ sagte Bernd Gülker, Geschäftsführender Vorstand Geschenke der Hoffnung, unter anderem im Aktionsbericht „Weihnachten im Schuhkarton“ von 2017. Von Anfang Oktober bis zum 15. November kann oder konnte man Schukartons packen und sie an offiziellen Abgabestellen abgeben. Aber man kann noch mehr tun.
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not, „Operation Christmas Child“ des christlichen Hilfswerks Samaritan’s Purse. Seit 1993 wurden weltweit bereits über 157 Millionen Kinder in über 160 Ländern erreicht. Nach den vorläufigen Zahlen haben Päckchenpacker im deutschsprachigen Raum 408.809 Geschenke für bedürftige Kinder auf die Reise geschickt.
Sie haben den 15. November verpasst und möchten sich noch beteiligen? Kein Problem, denn wer die Abgabefrist verpasst, kann noch online mitpacken oder seine Geschenke bis zum 30.11. in die Zentrale bringen: Geschenke der Hoffnung, Haynauer Str. 72A, 12249 Berlin) oder schicken.
Ab dem 17. November ist dann die Weihnachtswerkstatt in Berlin-Lankwitz wieder geöffnet: Bis Anfang Dezember finden sich dort über tausend Freiwillige aus der Region zusammen, um die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ aktiv zu unterstützen. In der Weihnachtswerkstatt wird jedes Päckchen nochmal durchgesehen, um die Einhaltung der Qualitätskriterien und Zollvorschriften sicherzustellen.
„Nicht nur die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, sondern auch mit einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben – dafür steht unsere Weihnachtswerkstatt“, erklärt Robert Tepaß, Leiter der Weihnachtswerkstatt Berlin. Das Ziel in diesem Jahr sei es, an dem Berliner Standort mindestens 100.000 Päckchen durchzusehen und versandfertig zu machen. Im letzten Jahr war die Resonanz bei den Freiwilligen sehr positiv.
Auch die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski wird am 28.11. mit ihrem Team in der Weihnachtswerkstatt mit anpacken. „Eine schöne Gelegenheit, dies im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit durchzuführen – denn auch mit dieser Aufgabe wird der Gedanke der christlichen Nächstenliebe weitergegeben“, betont Richter-Kotowski.
DJ Fidèle begleitet die erste Schicht der diesjährigen Saison musikalisch. Zudem hat sich ein ehrenamtliches Team aus der Slowakei mit dem ehemaligen Empfängerkind Daniel als besondere Gäste für diesen Tag angekündigt. Nachdem die Schuhkartons diese letzte Station passiert haben, werden sie in LKW verladen, die direkt in die Zielländer fahren. Über ein neues Trackingsystem können Spender den Weg der Schuhkartons mitverfolgen. Vor Ort werden die Päckchen dann durch lokale Partner und Kirchengemeinden zielgerichtet an bedürftige Kinder gegeben.
Umfassende Informationen wie man sich beteiligen kann, stellt die Internetseite Geschenke der Hoffnung bestens zur Verfügung. Die Aktivitäten erstrecken sich das ganze Jahr über. Ob man als Annahmestelle fungiert, sich als Schule oder Unternehmen beteiligt, eine Packparty organisiert oder ehrenamtlich in der Weihnachtswerkstatt mitmacht – Möglichkeiten gibt es sehr viele.
(as)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner