
Blick vom Garten auf die Blumenterrasse der Liebermann-Villa © Ta-Trung Berlin
Pünktlich zum Beginn der Ausflugssaison zeigt die Liebermann Villa Portraits des Künstlers aus der Sammlung Ullstein.
Elegant im Anzug, erschöpft rauchend oder mit Dackel Nicki am Wannsee: Die Fotosammlung des geschichtsträchtigen und namhaften Berliner Ullstein Verlags hält dutzende Porträtaufnahmen des Malers Max Liebermann (1847–1935) und seiner Familie bereit. Als einflussreicher Kulturakteur seiner Zeit wurde er vielfach und gerne porträtiert.

Max Liebermann, Porträt von hinten, Foto: Else Simon 1930, ullstein
Im Mittelpunkt der ab 25. März zu sehenden Ausstellung „Meeting Liebermann. Fotoporträts aus der Sammlung Ullstein“ stehen die Begegnungen zwischen Liebermann und seinen Fotografinnen und Fotografen in den Jahren 1905 bis 1932. Anhand sechzehn originaler Abzüge stellt die Schau vordergründig die richtungsweisenden Fotografinnen und Fotografen sowie Fotoateliers und Fotoagenturen hinter den Werken vor, u.a. Yva, Cami Stone, Felix H. Man, Erich Salomon, Fritz Eschen, Suse Byk, Argusphot und Dephot.
Wer waren die Künstlerinnen und Künstler, die Max Liebermann ablichten durften? Wie kam es zu den Aufträgen? Welche Bedeutung hatten die Porträtaufnahmen des berühmten Max Liebermanns für das berufliche Renommée der Fotografierenden? Und welche Rolle spielten diese Bilder in den Jahren nach 1933? Wie die Geschichte der Familie Liebermann – und auch die der Familie Ullstein – sind einige der in der Ausstellung präsentierten Biografien eng mit Verfolgung und Exil verbunden.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher Sprache.
Meeting Liebermann
Fotoporträts aus der Sammlung Ullstein
25. März bis 3. Juli 2023
liebermann-villa.de/meeting-liebermann
pm/dt












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