
Die Magnolie vor der Musikschulvilla schmückten die Musikschullehrer mit ihren Wünschen und Forderungen. Foto: Strakhof
Anlässlich ihre 50. Geburtstages schenkte Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski der Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf eine Magnolie, die sie an der Musikschulvilla an der Grabertstraße pflanzte. Nun trägt die Pflanze seltsame Blüten: Es sind die Wünsche der Musikschullehrer. Dirk Strakhof, Musiklehrer an der Leo-Borchard, schreibt dazu:
„Wir als engagierte Musikschullehrer begrüßen das positive Signal, was die zuständige Stadträtin Frau Richter-Kotowski vor kurzem mit dem Pflanzen einer Magnolie vor der Leo-Borchard Musikschule Steglitz-Zehlendorf in der Grabertstraße gegeben hat. Es soll wieder aufwärts gehen mit der Musikschule!
Auch wir als Honorarkräfte wollen den Berliner Wahlkampf 2016 nutzen, um auf unsere Lage aufmerksam zu machen, die uns, wenn es so weitergeht, die Altersarmut bescheren wird. Deswegen haben sich einige Lehrkräfte dazu Gedanken gemacht und haben den Magnolienbaum mit ihren Wünschen und Forderungen geschmückt, die sie damit öffentlich zum Ausdruck bringen. Da die Musikschulverwaltung so halbwegs wieder auf die Beine gekommen ist, ist es nun Zeit, die für das zu 94 Prozent aus Honorarkräften bestehende Kollegium wichtigsten Themen anzugehen.
Unsere Wünsche und Forderungen:
1. Bei Haushaltssperre: „Hande weg von der Musikschule“!
2. Tarifvertrag für Freie Mitarbeiter
3. feste pädagogische Stellen
4. eine unserer Qualifikation entsprechend angemessene Bezahlung
5. pünktliche Honorarzahlungen
6. Einhaltung der vertraglichen Vereinbarungen seitens des Bezirks
7. ausreichende Ausstattung für eine funktionierende Verwaltung
8. monatliche Abschlagszahlungen
9. Weg mit den Karenztagen im Krankheitsfall!
10. 100-prozentige Fortzahlung im Krankheitsfall
11. Mutterschutz
12. die Feuerwache als Veranstaltungsort zurück oder einen adäquaten
Ersatz
13. mehr Unterrichtsräume
14. bessere Ausstattung der Unterrichtsräume“
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es
… ich empfehle da mal einen Blick auf die Oleander vor dem Eingang der Musikschule in der Martin-Buber-Straße zu werfen, da ist der wahre Zustand dieser Institution abzulesen.