
Der Ballspielplatz an der Leichhardstraße ist einer von fünf in Steglitz-Zehlendorf, die zu bestimmten Zeiten geschlossen sind. Foto: Gogol
Fünf von 39 öffentlichen Ballspiel- und Bolzplätzen in Steglitz-Zehlendorf sind zu bestimmten Zeiten geschlossen. Damit reagiert der Bezirk auf ein Gerichtsurteil beziehungsweise auf massive Beschwerden der Anwohnerschaft, teilt Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto auf eine Anfrage des Bezirksverordneten Martin Haesner mit.
Am umfangreichsten sind die Schließzeiten nach einem Gerichtsurteil am Bernkastler Platz. Der Bolzplatz dort ist montags bis freitags von 19 bis 8 Uhr, Sonnabend ab 13 Uhr sowie sonn- und feiertags geschlossen. An den anderen Standorten habe man sich mit den Einwohnern einigen und damit eine Gerichtsverhandlung verhindern können, so Markl-Vieto. So ist der Bolzplatz an der Paulsen-/Herderstraße montags bis sonnabends von 20 bis 9 Uhr, sonn- und feiertags von 20 bis 9 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr geschlossen. Für die Plätze an der Berlepschstraße und den Breitensteinweg gelten die Schließzeiten montags bis sonnabends von 20 bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags, der Ballspielplatz am Lützelsteiner Weg/Leichhardstraße wird während der Sommerzeit von montags bis sonnabends von 20 bis 8 Uhr und sonn- und feiertags verschlossen.
„Die betreffenden Bolzplätze unterliegen oft dem Vandalismus, es wird oft versucht, durch das Aufbrechen der verschlossenen Türen oder der Einzäunung, sich auf illegalem Wege Zugang zu verschaffen. Die Reparaturen erfolgen zeitnah aus den Unterhaltungsmitteln des Fachbereichs Grünflächen, um den Auflagen der Gerichtsurteile beziehungsweise der Vereinbarung mit den Anwohnern gerecht zu werden“, teilt Markl-Vieto mit.
Die Plätze werden von privaten Unternehmen auf- und zugeschlossen, weil das Bezirksamt dazu keine eigenen Personalkapazitäten hat.
Die öffentlichen Grünanlagen im Bezirk sind im Gegensatz zu den Ballspiel- und Bolzplätzen frei zugänglich, lediglich eine Teilfläche der Grünanlage in Alt-Lankwitz ist dauerhaft verschlossen, um die dortige Streuobstwiese zu schützen. Die Grünanlage kann aber zum Zwecke von fachkundlichen Führungen nach Terminvereinbarung besucht werden.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es