
Ruppert Stüwe: seit 2014 Kreisvorsitzender der SPD Steglitz-Zehlendorf. Foto: SPD Steglitz-Zehlendorf
Ruppert Stüwe wird die Steglitz-Zehlendorfer SPD auch die nächsten zwei Jahre als Kreisvorsitzender führen. Das bestimmte der Kreisverband auf seiner Kreisdelegiertenversammlung am 21. April. Stüwe erhielt 88,6 Prozent der Stimmen. Neben ihm wurden Brunero Cappella, Ina Czyborra (MdA) und Franziska Drohsel als stellvertretende Kreisvorsitzende gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand ergänzen Jan Kellermann als Kassierer und Olemia Flores Ramirez als Schriftführerin.
Stüwe fasste seine bezirkspolitischen Ziele wie folgt zusammen: „In den nächsten zwei Jahren wollen wir als SPD alles daran setzen, unseren Bezirk lebenswerter und sozialer zu machen. Wohnen muss auch in unserem Bezirk bezahlbar sein. Wir dürfen beim Milieuschutz den Bezirk nicht aus seiner Verantwortung entlassen und werden uns für die Mieterinnen und Mieter der BImA einsetzen. Beim Umgang mit Geflüchteten werden wir die Stimme der Vernunft bleiben. Der Bezirk muss Grundstücke für Unterkünfte stellen. Wir sind die Partei der Wissenschaft und setzen uns auch weiterhin für Steglitz-Zehlendorf als Wissenschaftsstandort ein. Das Bekenntnis des Senats zum Campus Benjamin Franklin der Charité geht auf unseren Einsatz zurück.“
Die SPD Steglitz-Zehlendorf nominierte außerdem den Bildungsstaatssekretär Mark Rackles als stellvertretenden Landesvorsitzenden.
(sn)












PINK Zone im U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen mit auffälligen Markierungen ihre Notrufsäulen noch sichtbarer machen. Das Ziel ist mehr Sicherheit an U-Bahnhöfen.
Das Pilotprojekt trägt den Arbeitstitel „Pink*Zone“. PINK steht dabei für Punkt für Information, Notruf und Kontakt, das Sternchen für alle. Getestet werden auffällige Markierungen rund um die Notruf- und Informationssäulen. Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über den Notrufknopf jederzeit direkt die Sicherheitsleitstelle der BVG: Die Mitarbeitenden sehen die Fahrgäste per Videoübertragung, können Unterstützung organisieren und bei Bedarf Videodaten sichern.
Mit der Maßnahme will die BVG die Zahl der Straftaten weiter senken. Im Jahr 2025 wies die Statistik nach Unternehmensangaben den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren aus, der Trend setze sich fort: „Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gingen laut aktuellem Stand die registrierten Straftaten um rund 16 Prozent zurück“, so die BVG.
In der ersten Phase wurden die U-Bahnhöfe Alexanderplatz, Kurfürstenstraße, Britz-Süd, Walther-Schreiber-Platz und Osloer Straße mit PINK Zones ausgestattet. Getestet werden die Farben blau, gelb und pink.
Wer Feedback zum Versuch geben möchte, kann über einen QR-Code seine Erfahrungen direkt mit der BVG teilen. Die Rückmeldungen sollen in die Auswertung des Pilotprojekts einfließen.