
Am Freitag, den 16. Dezember eröffnete Bezirksstadträtin Maren Schellenberg den neu errichteten Spielplatz am Hoffmannpfad Ecke Urbanstraße in Zehlendorf. Foto: Baumann
Nach erforderlicher Umgestaltung wurde gestern der Kinderspielplatz am Hoffmannpfad Ecke Urbanstraße wiedereröffnet. Schön ist er geworden. Der neue Spielplatz bietet sowohl für die ganz kleinen als auch für ältere Kinder viele neue Möglichkeiten, für Bewegung, Spiel und Spaß.
Feierlich eröffnet wurde der Spielplatz von der neuen Bezirksstadträtin für Immobilien, Umwelt und Tiefbau, Maren Schellenberg. Es ist eine ihrer ersten Amtshandlungen als Stadträtin. „Das sind Aufgaben, die richtig Spaß machen“, sagte Schellenberg bei der Eröffnung.
Auf dem neuen Spielplatz bekommen die Kleinen einen geschützten Raum mit Spielhäuschen, Rutsche und Sandkran. Die Größeren können sich am großen Spielturm mit Kletterwand und Seilgarten austoben. Eine Schaukel, Bodentrampoline, Tischtennisplatte und die „Spider-Stones“ runden das Angebot des neuen Spielplatzes ab.
Die Ideen zu der Neugestaltung kamen unter anderem von Kindern und Eltern aus der Umgebung. Unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendbüros KiJuB wurden die Vorschläge gesammelt und an die beauftragten Spielgeräte-Hersteller übergeben. Deren Aufgabe war es dann, diese in einem Gestaltungs- und Bewegungskonzept umzusetzen. Der Spielplatz steht unter dem Motto „Körperbetonte Spielangebote für alle Altersgruppen“.
Erst Kritik, dann Lob – so ist Berlin
Wie es sich für Berlin gehört, hatten einige bei der Eröffnung anwesende Anwohner kritische Bemerkungen zum neuen Spielplatz. Es fehle an Sitzmöglichkeiten, hieß es. Doch glücklicherweise konnten die verantwortlichen Planer sie schnell beruhigen. Fünf Bänke sollen demnächst aufgestellt werden. Außerdem bekommen die bereits aufgestellten Drahtkörbe Holzauflagen, sodass sie ebenfalls als Sitzmöglichkeiten genutzt werden können. Dieses Versprechen stimmte selbst die schärfsten Kritiker milde. „So ist es in Berlin eben, als Erstes muss man meckern“, meinte eine Anwohnerin lächelnd. Doch man müsse zugeben, es ist wirklich schön geworden. Besonders positiv aufgefallen ist den Anwohnern die sehr kurze Bauzeit. Gerademal acht Wochen hat die Neuerrichtung des Spielplatzes gedauert.
Erste Neugestaltung nach 30 Jahren
Die Umgestaltung des rund 1.200 Quadratmeter großen Spielplatzes war notwendig. Nach 30 Jahren Nutzung war dieser in einem desolaten Zustand. Die Bauleitung bei dem Projekt hatte der Fachbereich Grünflächen als Eigentümer der Fläche. 200.000 Euro wurden in die Neugestaltung des Spielplatzes investiert. Die Finanzierung erfolgte aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm KSSP.
Die bei der Eröffnung anwesenden Kinder konnten die neuen Gerätschaften sofort testen und schienen dabei reichlich Spaß zu haben.
(eb)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: