
So wie in Zehlendorf soll auch bald wieder in Steglitz ein Woolworth zum Einkaufen einladen. Foto: Gogol
Woolworth will wieder zurück nach Steglitz. Wie das Unternehmen mitteilt, sucht es derzeit nach einer geeigneten Fläche am ehemaligen Standort. „Es ist unser Wunsch, hier eine Filiale zu eröffnen. Denn mit Steglitz verbindet uns eine gemeinsame Vergangenheit – es gab hier bereits früher ein Woolworth-Kaufhaus“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dieter Schindel. „Die Menschen kennen uns in Berlin und wir möchten unseren ehemaligen Kunden wieder alle Sortimente für den täglichen Bedarf bieten.“
Die Kaufhauskette ist nach eigenen Aussagen auf Expansionskurs und sucht in Steglitz nach einer Verkaufsfläche von 500 bis 2.000 Quadratmeter. Die Rahmenbedingungen in Steglitz wie Frequenz und Einzugsgebiet würden sowohl zum klassischen Woolworth-Kaufhaus als auch zur kleineren Vertriebslinie W. passen. Zudem seien Parkmöglichkeiten, eine gute Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ausreichend Platz für den Außenverkauf sowie eine ebenerdige Verkaufsfläche im Erdgeschoss wichtige Entscheidungskriterien.
2009 hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet, zahlreiche Filialen wurden geschlossen, so auch die an der Schloßstraße. Derzeit gibt es im Bezirk zwei Woolworth-Kaufhäuser, eines an der Berliner Straße in Zehlendorf, ein weiteres an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Lankwitz.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test:
Wir Lankwitzer Bürger freuen uns riesig auf die Wiedereröffnung der Filiale. Danke Danke