
So wie in Zehlendorf soll auch bald wieder in Steglitz ein Woolworth zum Einkaufen einladen. Foto: Gogol
Woolworth will wieder zurück nach Steglitz. Wie das Unternehmen mitteilt, sucht es derzeit nach einer geeigneten Fläche am ehemaligen Standort. „Es ist unser Wunsch, hier eine Filiale zu eröffnen. Denn mit Steglitz verbindet uns eine gemeinsame Vergangenheit – es gab hier bereits früher ein Woolworth-Kaufhaus“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dieter Schindel. „Die Menschen kennen uns in Berlin und wir möchten unseren ehemaligen Kunden wieder alle Sortimente für den täglichen Bedarf bieten.“
Die Kaufhauskette ist nach eigenen Aussagen auf Expansionskurs und sucht in Steglitz nach einer Verkaufsfläche von 500 bis 2.000 Quadratmeter. Die Rahmenbedingungen in Steglitz wie Frequenz und Einzugsgebiet würden sowohl zum klassischen Woolworth-Kaufhaus als auch zur kleineren Vertriebslinie W. passen. Zudem seien Parkmöglichkeiten, eine gute Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ausreichend Platz für den Außenverkauf sowie eine ebenerdige Verkaufsfläche im Erdgeschoss wichtige Entscheidungskriterien.
2009 hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet, zahlreiche Filialen wurden geschlossen, so auch die an der Schloßstraße. Derzeit gibt es im Bezirk zwei Woolworth-Kaufhäuser, eines an der Berliner Straße in Zehlendorf, ein weiteres an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Lankwitz.
(sn)










Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit 50.000 Euro die Sanierung der Dachkonstruktion und Dachhaut im westlichen Querschiff der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz. Die Gemeinde ist weiter auf Spenden angewiesen.
Denn insgesamt sollen nach den Berechnungen des beauftragten Planungsbüros die Arbeiten rund zwei Millionen Euro kosten, davon muss die Gemeinde 150.000 Euro selbst tragen. In drei Bauabschnitten werden zunächst die Portaltürme, das Kirchenschiff und die Querhäuser erneuert. Danach folgt der Kirchturm, zuletzt werden Apsis und Sakristei neu eingedeckt.
Das Gotteshaus hat ein neues Dach dringend nötig. Stürme der letzten Jahre haben der Konstruktion stark zugesetzt, teilweise sind Dachziegel auf den Kirchhof und die stark frequentierte Paul-Schneider-Straße und die Gallwitzallee gestürzt. Die Kupferbekrönungen, so hält es der Denkmalplaner in seinem Gutachten weiter fest, sind korrodiert, die darunterliegende Schalung ist durchfeuchtet. An der Dachkonstruktion fehlen Ziegel. Wo eine Dämmung vorhanden ist, ist sie durchfeuchtet und besteht aus krebserregenden Baustoffen. Kurz gesagt: hier musste etwas passieren, und zwar schnell.
Die Dreifaltigkeitskirche gilt mit ihrem imposanten hoch aufragenden Turm als Wahrzeichen und Zentrum von Lankwitz. Der Sakralbau wurde im Stil der märkischen Backsteingotik ab 1903 errichtet und 1906 geweiht. Der Detailreichtum der Fassade setzt sich nach oben hin fort; die Dachlandschaft ist durch eine Vielzahl an verschiedenen Konstruktionen unterschiedlicher Dach- und Turmformen, Material und Verzierungen geprägt. Der dominierende Vierungsturm mit seiner Zier verleiht der Dreifaltigkeitskirche ihr markantes Aussehen.
Die Gemeinde beheimatet in ihren Gebäuden unter anderem eine Pflegestation, die Haltestelle Diakonie für die Unterstützung psychisch oder an Demenz Erkrankter und ein Sozialcafé. In Zusammenarbeit mit der „Berliner Tafel“ gibt es wöchentlich eine Lebensmittelausgabe, die 140 Haushalte versorgt. Jährlich zum Totensonntag im November gibt es eine interreligiöse Gedenkfeier zur Erinnerung an Menschen, die einsam verstorben sind und behördlich bestattet wurden.
Spenden für die Sanierung der Kirche sind möglich auf das Konto
Dreifaltigkeitsgemeinde Lankwitz
IBAN: DE03 5206 0410 6803 9663 99
BIC: GENODEF1EK1
Spendenzweck: Kirchendach
Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommt aus Spendengeldern der Stiftung und aus Lottomitteln.
Wir Lankwitzer Bürger freuen uns riesig auf die Wiedereröffnung der Filiale. Danke Danke