Zaun wie dieser wurde von den Berliner Forsten am Schlachtensee errichtet, um den Hang zu schützen. Foto: bbroianigo / pixelio.de
Kann man zweimal 300 Meter Wildtgattergeflecht am Schlachtensee mit dem Stacheldrahtzaun vergleichen, den die DDR-Regierung am 13. August 1961 zwischen Ost- und West-Berlin errichten ließ und der Vorbote der Mauer war, an der zahlreiche DDR-Flüchtlinge ihr Leben ließen? Norbert Buchta, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf, tat dies am Mittwoch und erntete dafür heftige Kritik. „Unsäglich“ und „Ihrer Partei unwürdig“ empfand Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) den Vergleich, Hans Jörg Henning (Grüne) fand ihn pietätlos, „Willi Brandt würde sich im Grabe umdrehen“, war er überzeugt.
Buchta wies die Vorwürfe empört zurück und betonte, dass der Vergleich nicht von ihm stamme, sondern von Einwohnern, die sich über den aufgestellten Zaun am oberen Weg des Schlachtensees gewundert hätten.
Die beiden Zäune, an denen Spaziergänger anscheinend Schilder mit der Aufschrift „Grenze“ platziert hatten, die mittlerweile aber wieder entfernt wurden, wurden von den Berliner Forsten aufgestellt, erklärte Markl-Vieto. Sie sollen dafür sorgen, dass der Hang nicht betreten wird, damit sich dort neue Pflanzen wieder ansiedeln können. Diese sollen eine Erosion des Hangs verhindern, gab die Bezirksstadträtin die Antwort der Berliner Forsten weiter. Der Zaun ist aus Wildgattergeflecht und stelle für Tiere keine Gefahr dar, weil er nachfedere.
Mit der Neuregelung des Hundeauslaufs am Schlachtensee hat das Gitter nichts zu tun.
(go)












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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