Auf Siegerkurs: Der Franzose Mathieu Richard und sein Team gewannen souverän das Berlin Match Race auf dem Wannsee. Foto: Friedrich Bungert/ VSaW

Mit einem spannenden Finale zwischen Mathieu Richard aus Frankreich und Eric Monnin  aus der Schweiz ging am Sonntag das 21. Berlin Match Race auf dem Wannsee zu Ende. Dabei zeigte der Franzose die stärkeren Nerven und entschied das Rennen für sich.

Acht Rennen standen am Finaltag für Richard auf dem Programm. Ganze zwei Fehler leistete sich der spätere Sieger mit seinem Team: einen im Semifinale gegen den Hamburger Felix Oehme und einen im Finale gegen Monnin. Trotzdem: Sowohl das Halbfinale als auch das Finale gewann das französische Team, das zum allerersten Mal auf den Booten der Klasse B/one segelte, mit 3:1.  „Wir sind super glücklich, dass wir uns in einem so starken Feld durchsetzen konnten“, sagte Richard nach dem Rennen.

Im kleinen Finale musste sich Oehme dem Finnen Staffan Lindberg und seinem Team geschlagen geben, denen zwei gewonnene Rennen für Platz drei reichten. „Das sieht deutlicher aus als es war. Wir haben richtig gut mitgehalten, waren nach der Kreuz immer dran – aber Lindberg ist auf dem Vor-Wind-Kurs einfach saustark. Im Halbfinale gegen Richard haben wir einiges gelernt. Der Franzose ist ein viel besserer Starter – einfach eine Liga über uns geween. Wir gratulieren ihm zu seinem Sieg“, sagte  Oehme.

Insgesamt 72 Matches konnten die Zuschauer beim ältesten Match Race Deutschlands sehen, das vom Verein Seglerhaus am Wannsee ausgerichtet wird.

(sn)