Professor Dr. Helmut Coper, einer der Gründungsstudenten der Freien Universität Berlin, ist tot. Der Mediziner starb am 30. August 2013, wie erst jetzt bekannt wurde. Er wurde 87 Jahre alt. Helmut Coper wurde am 30. Dezember 1925 geboren; er war – als „Matrikelnummer 2“ eingeschrieben – der Freien Universität seit ihrer Gründung im Jahr 1948 eng verbunden. Er war Ehrenmitglied der Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Freien Universität Berlin.
Helmut Coper begann nach dem Zweiten Weltkrieg ein Medizinstudium an der damaligen Universität unter den Linden, die zunehmend unter ideologischen Druck der kommunistischen Führung im Ostsektor des geteilten Berlins geriet. Nach der Exmatrikulation von drei systemkritischen Studierenden forderte Coper gemeinsam mit zahlreichen Kommilitonen und Dozenten die Gründung einer freien Universität in den Westsektoren; ihr Ziel war es, ohne politischen Einfluss zu lernen und zu forschen. Mithilfe der amerikanischen Alliierten und unterstützt von Berliner Politikern wurde am 4. Dezember 1948 – während der Berlin-Blockade – die Freie Universität Berlin gegründet.
Helmut Coper ist der erste gewählte Vorsitzende des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) der Freien Universität Berlin gewesen. Nach seiner Promotion und Habilitation im Fach Pharmakologie wurde er 1967 zum Direktor des Instituts für Neuropsychopharmakologie berufen, das er bis zu seiner Emeritierung 1994 leitete. Helmut Coper war der erste Inhaber eines Lehrstuhls für Neuropsychopharmakologie in Deutschland überhaupt. Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit standen die Gerontologie und die Suchtforschung. Für seine Verdienste um die Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen wurde Helmut Coper von der polnischen Akademie der Wissenschaften geehrt.
(sn)












Gute Stimmung im Stadion Lichterfelde | Foto: John Mark Shorack[/caption]
Die 2. Frauen-Bundesliga geht in den Endspurt. Am Sonntag, den 10. Mai, spielt das Viktoria Berlin Frauenfußballteam noch einmal im Stadion Lichterfelde.
Viktoria Berlin spielt am Sonntag um 14 Uhr gegen den VfR Warbeyen. Das Frauenfußballteam aus Lichterfelde steht auf dem fünften Platz in der 2. Frauen-Bundesliga. Obwohl keine Chance mehr auf die Aufstiegsplätze besteht, könnte das Spiel gegen den Tabellenletzten spannend werden.
Das Stadion Lichterfelde bietet eine familienfreundliche Atmosphäre, ideal für einen Sonntagsausflug. Die Fans singen Lieder wie „Oh Viktoria, la la la la laaaa“ über ein Megafon, begleitet voneiner großen Trommel. Diese Stimmung zieht Besucher und Besucherinnen jeden Alters in ihren Bann. Neben dem Spielfeld gibt es Sitzsäcke zum Entspannen, einen Videobereich mit Informationen zum Verein und Frauenfußball sowie weitere Spiele. Klassische Stadionverpflegung wie Würstchen und Getränke sind ebenfalls erhältlich.
Das Viktoria Berlin Frauenteam gilt als innovativ und setzt neue Maßstäbe im deutschen Frauenfußball. Im Jahr 2022 wurde die Frauenfußballabteilung des Vereins in eine eigenständigeGmbH umgewandelt und wird von sechs Gründerinnen geleitet. Ende letzten Jahres stieg der US-Investmentfonds Monarch Collective als Investor ein und übernahm