
In der Gartenarbeitsschule lernen Kinder Natur und Pflanzen kennen. Dafür braucht man auch Wasser. Foto: IGAS
Wie bekommt man wieder Wasser in die Gartenarbeitsschule Steglitz? Derzeit ist zum Glück Winter, doch spätesten mit Beginn der Vegetationsperiode wird die Frage, die derzeit Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) beschäftigt, noch dringender werden.
Die Rohre auf dem Gelände an der Haydnstraße sind seit Jahren in einem desolaten Zustand, ein Anschluss an das öffentliche Netz nicht möglich, so Richter Kotowski. Ihre Idee, dem Wasserproblem mit Pumpen beizukommen, hat sich nun auch erledigt. Die Wasserqualität ist zu schlecht. Das zeigt eine Untersuchung aus dem Jahr 2002. Schon damals wollte die Verwaltung auf diese Weise die Wasserversorgung sichern. Doch Untersuchungen ergaben eine Belastung mit Kolibakterien, berichtet Richter-Kotowski. Nun muss sie nach neuen Lösungen suchen.
Bereits seit zehn Jahren beschäftigt sich das Amt mit der Wasserversorgung der Gartenarbeitsschule. Nach der Untersuchung von 2002 jedoch passierte nichts – bis zum Herbst 2012. Anlass war Vandalismus. Die Gartenhähne seien teilweise bis zu den Rohren abgesägt worden, berichtet Richter-Kotowki, die auf die Probleme durch eine Bürgeranfrage aufmerksam wurde.
Die Wasserversorgung ist jedoch nicht das einzige Problem an der Gartenarbeitsschule, die aber weiterhin betrieben wird. So fehlt in einem Unterrichtsraum die Heizung und auch an einer ausreichenden Stromversorgung mangelt es, erklärt die Bezirksstadträtin.
Das Gelände Gartenarbeitsschule befindet sich im Besitz des Natur- und Grünflächenamtes. Über eine mögliche Übertragung an das Schulamt wird derzeit nachgedacht und verhandelt.
Das weitere Vorgehen sei noch ungeklärt, so die Bezirksstadträtin.
(go)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
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