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9. November 2025
Drei Tage nach dem Höhepunkt der antijüdischen Gewalt im November 1938, am 12. November 1938, verständigten sich führende NS-Wirtschafts- und Finanzpolitiker darauf, dass die Geschädigten selbst für die Schäden des Pogroms aufkommen sollten. Ein bemerkenswerter Vorgang, der zugleich die nächste Stufe der Radikalisierung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung auf dem Weg zur sogenannten Endlösung markierte. Das Protokoll dieser Sitzung ist erhalten geblieben. 87 Jahre nach diesen Ereignissen wollen wir mit einer szenischen Lesung an diese beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern. Zu Wort kommen ebenfalls Betroffene und Augenzeugen.
Einführung: Dr. Lina-Mareike Dedert, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz + Felix Eikenberg, Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Berlin
Lesung: Ralf Forster (Eduard Hilgard) - Michael Frey (Rudolf Schmerl) - Peter Henkel (Hans Fischböck) - Uwe Klett (Hermann Göring) - Gerd Michelsen (Ernst Woermann) - Wilhelm Neufeldt (Schwerin von Krosigk) - Peter Pistorius (Joseph Goebbels) - Wolf Preuss (Walther Funk) - Matthias Rauer (Reinhard Heydrich) - Wolf von Wolzogen (Kurt Daluege) - Hermann Zimmermann (Karl Blessing)
Regie: Sabine Hering
Interventionen: Schüler:innen des Humboldt-Gymnasiums, Potsdam
Nachfragen und Diskussion: Dr. Matthias Haß, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Weitere Informationen und (erforderliche, kostenfreie) Anmeldung hier auf unserer Webseite!












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