Mehr als ein Jahr ist es her, dass an der Kreuzung Siemens- /Leonorenstraße eine Radfahrerin ums Leben kam, weil ein Lkw sie beim Abbiegen übersehen hatte. Nach langen Diskussionen haben die Bezirksverordneten von Steglitz-Zehlendorf nun beschlossen, dass die Kreuzung sicherer werden muss und das Bezirksamt dazu aufgefordert, sich beim Senat, der Verkehrslenkung Berlin und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) dafür einzusetzen.

Den Antrag eingebracht hat die Grünen-Fraktion, die gleich Vorschläge für eine Umgestaltung der Kreuzung mitlieferte. So soll die Busspur ab der Haltestelle Stadtbad Lankwitz  in Richtung des Knotens zur Umweltspur mit einer Breite von 4,50 Meter Breite werden. Diese wird bis zu den Richtungsspuren geführt. Ab dort soll ein Radfahrstreifen in der Mitte eingerichtet werden, rechtsabbiegende Radfahrer werden auf den vorhandenen Radweg geführt. Vom Knoten in Richtung Lankwitz soll anstatt der Busspur ein Fahrradstreifen eingerichtet werden. Die Busspur soll erst hinter der Corneliusstraße einsetzen. Die Mittellinie wird nach Westen verschwenkt. An der Siemensstraße soll die Haltestelle von der Leonoren- hinter den Knoten in die Siemensstraße verlegt werden.

Die Grünen hoffen, dass für die Umgestaltung eine Senats-Sonderfinanzierung im Rahmen der Bearbeitung von Unfallschwerpunkten infrage kommt. „Die hier vorgestellten Maßnahmen wurden so gewählt, dass den hohen Verkehrs- und Sicherheitsbedürfnissen Rechnung getragen wird.“

(go)