Veranstaltungen im Juni 2026
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WEINsommer im Botanischen Garten WEINsommer im Botanischen Garten
12. Juni 2026Spieleabend: von Klassikern bis zu neuen Lieblingen Spieleabend: von Klassikern bis zu neuen Lieblingen
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12. Juni 2026Piazu Trio Piazu Trio
12. Juni 2026
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30. Jubiläum der Waldschule Zehlendorf 30. Jubiläum der Waldschule Zehlendorf
13. Juni 2026
Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
13. Juni 2026Nachbarschaftsfest Paulinenplatz Nachbarschaftsfest Paulinenplatz
13. Juni 2026WEINsommer im Botanischen Garten WEINsommer im Botanischen Garten
13. Juni 2026Festival jüdischer Musik: Harry‘s Freilach Festival jüdischer Musik: Harry‘s Freilach
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13. Juni 2026Schwartzsche VillaBeata Falk präsentiert Jiddische Chansons Beata Falk präsentiert Jiddische Chansons
13. Juni 2026Schwartzsche VillaRotatonics Rotatonics
13. Juni 2026
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WEINsommer im Botanischen Garten WEINsommer im Botanischen Garten
14. Juni 2026Festival jüdischer Musik: Klezmer Workshop Festival jüdischer Musik: Klezmer Workshop
14. Juni 2026Schwartzsche VillaFührung durch das Achim Freyer Kunsthaus Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
14. Juni 2026Stadtteilfest Wannsee und Flohmarkt Stadtteilfest Wannsee und Flohmarkt
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14. Juni 2026Jiddischer und Manouche Jazz Jiddischer und Manouche Jazz
14. Juni 2026Schwartzsche Villa -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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15. Juni 2026 -
Resonanzen des Südens Resonanzen des Südens
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16. Juni 2026Schwartzsche Villa -
Schreibt KI Geschichte? Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung Schreibt KI Geschichte? Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung
17. Juni 2026 – 18. Juni 2026
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Schreibt KI Geschichte? Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung Schreibt KI Geschichte? Künstliche Intelligenz in der historisch-politischen Bildung
17. Juni 2026 – 18. Juni 2026
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Britta, die kleine Ratte Britta, die kleine Ratte
19. Juni 2026Schwartzsche VillaBiber & Menschen – zwei Schlüsselarten für lebendige Landschaften? Biber & Menschen – zwei Schlüsselarten für lebendige Landschaften?
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19. Juni 2026Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL
19. Juni 2026Klassischer Duoabend Klassischer Duoabend
19. Juni 2026Schwartzsche Villa -
Kunstmarkt: Das Fest im Schlosspark Lichterfelde Kunstmarkt: Das Fest im Schlosspark Lichterfelde
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20. Juni 2026Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
20. Juni 2026Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
20. Juni 2026Britta, die kleine Ratte Britta, die kleine Ratte
20. Juni 2026Schwartzsche VillaDas Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL
20. Juni 2026Holm Birkholz & "Philharmonia Trio" Holm Birkholz & "Philharmonia Trio"
20. Juni 2026
Musik und Kunst – Hommage à Brancusi Musik und Kunst – Hommage à Brancusi
20. Juni 2026Schwartzsche VillaSkate Night im ZIK Skate Night im ZIK
20. Juni 2026 -
Fête de la Musique Fête de la Musique
21. Juni 2026
Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
21. Juni 2026Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
21. Juni 2026 -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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22. Juni 2026 -
Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL
24. Juni 2026 -
Bodenreform, Republikflucht und Kommerzielle Koordinierung. Kulturgutentzug in SBZ und DDR.- Vortrag von Alexander Sachse Bodenreform, Republikflucht und Kommerzielle Koordinierung. Kulturgutentzug in SBZ und DDR.- Vortrag von Alexander Sachse
25. Juni 2026
Aaron Brook&Karolina Korecká / The Shallaras Doppelkonzert Aaron Brook&Karolina Korecká / The Shallaras Doppelkonzert
25. Juni 2026
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„Für immer Pop Inn“ – Performance zur Geschichte des Steglitzer Jugendclubs „Für immer Pop Inn“ – Performance zur Geschichte des Steglitzer Jugendclubs
26. Juni 2026 – 27. Juni 2026
Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL
26. Juni 2026BARE – Songs About Love, Loss & The Next Best Thing BARE – Songs About Love, Loss & The Next Best Thing
26. Juni 2026Schwartzsche Villa -
„Für immer Pop Inn“ – Performance zur Geschichte des Steglitzer Jugendclubs „Für immer Pop Inn“ – Performance zur Geschichte des Steglitzer Jugendclubs
26. Juni 2026 – 27. Juni 2026
Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
27. Juni 2026Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
27. Juni 2026Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
27. Juni 2026"Come again" - englische Chormusik aus vier Jahrhunderten "Come again" - englische Chormusik aus vier Jahrhunderten
27. Juni 2026Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL Das Durchgedrehte Drama präsentiert: RUMPEL
27. Juni 2026Notizen aus Steglitz – Geschichten, die das Großstadtleben schreibt Notizen aus Steglitz – Geschichten, die das Großstadtleben schreibt
27. Juni 2026Schwartzsche Villa -
Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
28. Juni 2026Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
28. Juni 2026Steglitzer Klaviersalon – Werke von Frederic Chopin Steglitzer Klaviersalon – Werke von Frederic Chopin
28. Juni 2026Schwartzsche VillaSommerkonzert im Stadtpark Steglitz Sommerkonzert im Stadtpark Steglitz
28. Juni 2026 -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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29. Juni 2026












Staffelübergabe: Thomas Groth (li.) hat einen Teil der Baufläche verkauft. Nun übernehmen die Investoren Degewo und Wöhr&Bauer. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Warten auf ein Großbauvorhaben: Die Phasen des Stillstandes rund um das neue Stadtquartier „
Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Warum also diese kreative Volte? Naheliegend ist: die Bühne wurde für wichtige Botschaften gebraucht, und zwar genau jetzt. Die anwesenden Politiker generieren fleißig Bilder für ihre Kanäle in den sozialen Medien, hier läuft der Wahlkampf für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September bereits auf Hochtouren. Gleichzeitig fordern die Bauherren mehr Tempo ein. „Das Projekt ist finanziert, jetzt kann es losgehen“, ruft Wolfgang Roeck in die Runde, und er schafft es, dabei kein bisschen verzweifelt zu klingen. Finanzierung bedeutet: sein Unternehmen muss jetzt Kreditzinsen bedienen. Jeder Tag kostet Geld, und jede Verzögerung verteuert das Vorhaben. Da ist es hilfreich, wenn die Beteiligten sich öffentlich zur Kooperation bekennen.
Zusammenarbeit, hurra. Das klingt doch gut. Oder gibt es noch was zu meckern? Das fragen wir den ebenfalls anwesenden Matthias Kollatz, SPD-Abgeordneter und ehemaliger Finanzsenator. Kollatz, immer gut für eine Tüte Klartext, überrascht mit einer geradezu flammenden Anwaltschaft für den Investor. „Das hat alles viel zu lange gedauert“, schimpft der SPD-Politiker, der im September nicht mehr zur Wahl antritt. Die Groth-Gruppe habe in 14 Jahren viele Millionen Euro verloren. So etwas dürfe man Unternehmen, die in Berlin dringend benötigten Wohnraum schaffen sollen, nicht zumuten. Als mögliche Lösung verweist er auf neue gesetzliche Regelungen oder die Möglichkeit für die Bezirke, Gutachter- oder Planungsleistungen extern zu vergeben.
Mit einer ähnlich eleganten und präzise formulierten Frage gehen wir auf Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff zu: Und, alles schön jetzt? Der Baudezernent könnte das weglächeln und weiter an seinem Käsebrötchen knabbern. Spontan gibt er jedoch zu erkennen, wie groß der Druck ist. Gerade zehn Minuten ist es her, dass die Investoren in ihrer als „Ausschreibungs-Start-Feier“ getarnten Arena die Peitsche geschwungen haben. Steinhoff zeigt auf das freie Baufeld vor ihm, hier könne es jetzt tatsächlich losgehen. Hinter ihm ist noch Kraut und Rüben, alles voller Eidechsen und Ameisen und wer weiß, vielleicht eine seltene Spinnenart. Je nach Tierart, sagt Steinhoff, ist mal der Bezirk und mal der Senat zuständig. Möglicherweise, vielleicht bei einer Wolfssichtung, käme noch die EU ins Spiel. Was wie ein Witz klingt, ist bitterer Ernst. Steinhoff hat sich ans Naturschutzgesetz und viele weitere mehr oder weniger sinnvolle Regeln zu halten, da hilft auch kein Schneller-Bauen-Gesetz oder ein Bauturbo. Und egal, was einem Baufortschritt im Wege stehen könnte – Brutzeiten, ein seltenes Insekt oder eine aussterbende Pflanzenart – die Häme und der Ärger ist dem Bezirk sicher.
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Das ist der Plan. | Grafik: Degewo / Wöhr&Bauer[/caption]
Doch es soll doch jetzt losgehen. Die Ausschreibung startet. Neugierig werfen wir einen Blick in die Vergabeplattform des Landes Berlin; hier veröffentlichen alle Verwaltungen und landeseigenen Unternehmen ihre Aufforderungen an Firmen, Angebote für Bauarbeiten oder Dienstleistungen abzugeben. Erschließungsarbeiten in Lichterfelde Süd sind hier nicht zu finden. „Die Dokumente für die Ausschreibung werden aktuell erarbeitet“, teilt ein Degewo-Sprecher mit, um auf Nachfrage einzuräumen, dass eine öffentliche Ausschreibung gar nicht vorgesehen ist: „Die Beauftragungen erfolgen in einem diskriminierungsfreien und wettbewerblichen Verfahren im Rahmen der wirtschaftlichsten Angebote. Die Joint-Venture Gesellschaft verwendet keine öffentlichen Mittel.“
Mit Joint-Venture ist die Kooperation von Degewo und Wöhr&Bauer gemeint. Im Rahmen dieser privatrechtlichen Zusammenarbeit gelten die Regeln einer öffentlichen Vergabe nicht, die von Bauherren oft als hinderlich wahrgenommen werden. Vor allem die fehlende Möglichkeit, mit den Bietern nicht über die Angebote verhandeln zu können und statt dessen den günstigsten Bieter beauftragen zu müssen, ist unbeliebt, weil oft nicht wirtschaftlich sinnvoll. Denn die billigste Firma ist nicht immer die beste, und aus Angst vor Klagen und damit verbundenen Verzögerungen werden nicht selten auch unrealistisch niedrige Angebote akzeptiert – mit negativen Folgen für den Bauablauf und das Budget, das am Ende durch hohe Nachforderungen gesprengt wird.
Die gemeinsame privatwirtschaftliche Unternehmung von Degewo und Wöhr&Bauer kann sich dem entziehen, und sie hat einen Namen: degewo W+B NLF GmbH mit Sitz in der Charlottenburger Fasanenstraße. Die Gesellschaft wird geführt von Mai-Marten Maack (Degewo) und der Wöhr&Bauer Wohnen GmbH, vertreten durch Tim Malonn; letztere hält 60 Prozent, die Degewo 40 Prozent der Anteile. Die Wirtschaftsdatenbank openregister führt insgesamt acht Tochtergesellschaften auf, üblicherweise sind solche Unterfirmen den einzelnen Bauprojekten zugeordnet. Hinzu kommt eine separate Verwaltungs GmbH, die zu 100% der Mutter Wöhr&Bauer zugeordnet ist. Alle Gesellschaften wurden in diesem Jahr gegründet.
Vergleichsweise übersichtlich ist der Dritte im Bunde strukturiert, die Groth-Gruppe. Es gibt eine Lichterfelde-Süd Verwaltungs GmbH mit zwei anderen Groth-Gesellschaften als Anteilseignern. Außerdem führt die Wirtschaftsdatenbank Northdata die Groth u-invest Zehnte GmbH & Co. Lichterfelde-Süd KG auf, mit denselben Anteilseignern. Northdata vermerkt hier den Hinweis auf eine Prüfung durch das Bundeskartellamt: Wöhr + Bauer GmbH, München; degewo AG, Berlin/ Erwerb von Anteilen an der Groth u-Invest Zehnte GmbH & Co. Lichterfelde-Süd KG, Berlin.
Das erste Baufeld ist bereit für den Baubeginn. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Letzte Frage. Hat Thomas Groth in Lichterfelde einen guten Handel gemacht? Auf den ersten Blick könnte man das meinen.