Neue Selbsthilfegruppen im Mittelhof

Neue Selbsthilfegruppen im Mittelhof

Foto von Scarlett Werth

 

Im Stadtteilzentrum Mittelhof gibt es jetzt zwei neue Angebote im Bezirk für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das vielfältige Selbsthilfe-Angebot ist damit noch größer geworden.

Online Peer-Beratung

Ex-In-Genesungsbegleiter nutzen ihre eigene Krisenerfahrung als Ressource und bieten einen lebensnahen Beratungsansatz, der therapeutische und ärztliche Behandlungen ergänzen kann.
Das kostenfreie Gesprächsangebot für Erkrankte und Angehörige umfasst:

  • Informationen zu den Krankheitsbildern, mit denen die Peer-Beraterin Erfahrungen hat (Depressionen, Angststörungen, Panikattacken)
  • Informationen zu kassenfinanzierten Therapie-Möglichkeiten
  • Unterstützung bei der Suche nach einem Therapieplatz
  • Beratung und Vermittlung zu Selbsthilfegruppen und anderen Anlaufstellen
  • Erfahrungsaustausch (u.a. zu Psychopharmaka, Psychiatrie- und Tagesklinikaufenthalten, Umgang mit erkrankter/gesunder Partner:in)

Termine: 2. und 4. Montag im Monat, 17 Uhr und 18:30 Uhr
Die Beratung findet über Zoom statt.

Selbsthilfegruppe „Depressionen 65+“

Für einen offenen Austausch über den Alltag mit Depressionen sind Betroffene ab 65 Jahren willkommen. Die Treffen finden in den Räumlichkeiten der Villa Mittelhof in der Königstraße statt.

großes Selbsthilfeangebot

Damit wird das reiche Angebot der Selbsthilfegruppen innerhalb des Mittelhofs noch einmal vielfältiger. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle ist dabei die zentrale Stelle, die berät, vermittelt, unterstützt, vernetzt, fortbildet und Räume organisiert. Sie steht Menschen zur Verfügung, die sich mit anderen austauschen möchten, Probleme teilen wollen oder eine Krisensituation bewältigen müssen. Die Kontaktstelle organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zu verschiedenen gesundheitlichen und sozialen Themen für Betroffene.

Selbsthilfegruppen gibt es in den Bereichen Gesundheit, Psychosoziales, Sucht, Behinderung oder Pflege – zum Beispiel: Burnout, Nierenkranke und Dialyse-Kinder, Parkinson, Bindungsängste, Depressionen, hochsensible Menschen, Angehörige von Suchterkrankten. Es gibt aber auch freizeitorientierte Gruppen zu Kreativem Schreiben, Philosophie, Hausmusik oder Literatur.

Eine Übersicht über alle Angebote der Selbsthilfekontaktstelle Steglitz-Zehlendorf finden Interessierte hier: https://www.mittelhof.org/selbsthilfe/

 

Daniela von Treuenfels

 

Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch Spenden ihrer Leserinnen und Leser.

Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen.

Herzlichen Dank!

Hier geht es zu unserem Paypal-Konto

 

 

 

Hinterlasse eine Antwort

3s
Subscribe to Our Newsletter
Stay Updated!
Learn Awesome Quick Tactics to convert more visitors of your website to subscribers and clients.
Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende
Get the latest business resources on the market delivered to you weekly.

Umfrage: Wie fahrradfreundlich ist Berlin?

[caption id="attachment_74777" align="aligncenter" width="622"] Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]   Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist. Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt. Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen. Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026. Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: https://fkt.adfc.de/ueber-den-fkt/ueber-den-fahrradklima-test/fkt-kommunen Direkt zur Befragung: https://fkt.adfc.de/befragung

Daniela von Treuenfels

Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch freiwillige Zahlungen ihrer Leserinnen und Leser. Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen. Herzlichen Dank! Hier geht es zu unserem Paypal-Konto