
BVV Steglitz-Zehlendorf Foto: Baumann
Im Streit um die Sitzverteilung im Jugendhilfeausschuss (JHA) hat die SPD-Fraktion auch in zweiter Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Recht bekommen. Schon das Verwaltungsgericht Berlin (VG) hatte den Beschluss der BVV vom 18. Dezember für rechtswidrig erklärt. Nach diesem Beschluss sollte die SPD mit nur einem Sitz, die Grünen hingegen mit zwei Sitzen im JHA vertreten sein. Dagegen hatte die SPD-Fraktion geklagt und, ohne mündliche Verhandlung, gewonnen.
Die CDU und die Grünen ließen durch den Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Beschwerde gegen den Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichtes beim Oberverwaltungsgericht einreichen. Diese wurde erneut ohne mündliche Verhandlung mit Beschluss vom 28. März zurückgewiesen.
„Wir gehen davon aus, dass der mehrmals vertagte Antrag der SPD zur rechtlich korrekten Konstituierung des JHA in der kommenden BVV endlich beschlossen wird“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Volker Semler.
„Nun kann der Jugendhilfeausschuss endlich neu gebildet werden und seine längst überfällige Arbeit aufnehmen“, meint auch Isabel Miels als Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Insbesondere die im JHA mitwirkenden Verbände und Träger von Einrichtungen der Jugendhilfe im Bezirk hatten zunehmend kein Verständnis mehr dafür, dass die Arbeit des JHA nicht in Gang kommt“, so Miels.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: