
Blick hinter die Kulissen – Tag der offenen Tür im Krankenhaus Hubertus. Foto: Evangelisches Krankenhaus Hubertus
Einen Blick in die eigene Zukunft wagen und in den Körper eines 80-Jährigen schlüpfen? Einmal beim Einbau eines Kunstgelenks zuschauen, oder mit dem Gastroskop, Endoskop und Ultraschall durch den Körper reisen? All das können die Besucher beim diesjährigen Tag der offenen Tür im Evangelischen Krankenhaus Hubertus am 10. September erleben.
Von 11 bis 17 Uhr bietet das Hubertus-Krankenhaus, Spanische Allee 10-14, 14129 Berlin, ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Zum Angebot gehören Besichtigung des Hybrid-OP, anatomischer Nähkurs für Einsteiger, Live-Demonstration einer Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie diverse Vorträge, bei denen Ärzte von spannenden Krankheitsbildern berichten.
Abseits des Klinikalltags haben Gäste zudem die Gelegenheit, ihre Gesundheitsexperten all das zu fragen, was sie schon immer wissen wollten.
Auch für die Kleinen gibt es ein spannendes Mitmach-Programm. Sie können sich beim Torwandschießen mit Andreas „Zecke“ Neuendorf von Hertha BSC austoben, Rettungs- und Polizeifahrzeuge erkunden, sich Gipsverband anlegen lassen, beim Rollstuhlparcours mitmachen, auf dem Trampolin hüpfen oder sich schminken lassen.
Essen und Getränke, Musik mit 98.2 Radio Paradiso, Chor- und Mitsingkonzert und eine Podiumsdiskussion mit der Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU), Bezirksstadträtin für Gesundheit Carolina Böhm (SPD) und Prof. Dr. Lutz Fritsche, Medizinischer Vorstand der Paul Gerhardt Diakonie, runden das Programm ab.
(sn)












Kraftwerk Steglitz | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Insolvenzgericht Charlottenburg hat am 7. Mai einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der SF Grambin Beteiligung GmbH gestellt. Dem Unternehmen gehört das Gelände des ehemaligen Kraftwerks Steglitz.
Mit seinem Antrag trifft das Gericht Sicherungsmaßnahmen, um das Vermögen bis zur eigentlichen Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erhalten. Es wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
„Der wird den Beschluss morgen wieder aufheben“, ist sich Steffen Fräbel, Geschäftsführer der Grambin GmbH sicher. Die Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter Fräbel ist, habe vom Finanzamt die Aufforderung erhalten, einen Grundsteuerbescheid für 2024 zu begleichen, der am 1.7.2024 fällig wurde. „Wir haben aber erst am 15. Juni gekauft“, so Fräbel, für die Rechnung sei er nicht haftbar. Insgesamt gehe es nun um eine Forderung von rund 32.000 Euro, die unter Vorbehalt an das Finanzamt gezahlt werden solle. „Ich überweise heute 40.000 Euro. Das ist morgen wieder vom Tisch.“