Symbolbild: Rainer Sturm / pixelio.de
Am Mittwoch, 6. September, lädt die Initiative „MieterInnen Südwest“ zu einer Diskussion mit Vertretern von SPD, CDU, Grünen, Linken und FDP zum Thema Wohnungspolitik ein.
Themen wie Wohnungsmangel für Normalverdiener, Bau von Luxuswohnungen und energetische Modernisierungen als Verdrängungsinstrument stehen auf dem Programm.
„Wir wollen wissen, ob und welche Konzepte die Parteien für die künftige Bundeslegislative anbieten, um einen besseren Schutz der Bestandsmieter zu leisten“, sagt Initiativen-Sprecherin Barbara Boroviczeny.
Wer mitdiskutieren will, ist herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Sportlerheim von Hertha 03 Zehlendorf, in der Onkel-Tom-Straße 52a-54a, 14169 Berlin, statt.
(sn)












Kraftwerk Steglitz | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Insolvenzgericht Charlottenburg hat am 7. Mai einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der SF Grambin Beteiligung GmbH gestellt. Dem Unternehmen gehört das Gelände des ehemaligen Kraftwerks Steglitz.
Mit seinem Antrag trifft das Gericht Sicherungsmaßnahmen, um das Vermögen bis zur eigentlichen Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erhalten. Es wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
„Der wird den Beschluss morgen wieder aufheben“, ist sich Steffen Fräbel, Geschäftsführer der Grambin GmbH sicher. Die Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter Fräbel ist, habe vom Finanzamt die Aufforderung erhalten, einen Grundsteuerbescheid für 2024 zu begleichen, der am 1.7.2024 fällig wurde. „Wir haben aber erst am 15. Juni gekauft“, so Fräbel, für die Rechnung sei er nicht haftbar. Insgesamt gehe es nun um eine Forderung von rund 32.000 Euro, die unter Vorbehalt an das Finanzamt gezahlt werden solle. „Ich überweise heute 40.000 Euro. Das ist morgen wieder vom Tisch.“