
Ab ins Beet hieß es am Sonnabend auf dem Ahornplatz. Mitglieder der KiS, Mitarbeiter der Sparkasse (in rot) und Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Vierte von links) griffen zum Spaten. Foto: Gogol
Ein Geschenk zum Nikolaustag erhielt die Kiezinitiative Steglitz (KiS) am Sonnabend von der Sparkasse. Die hatte nicht nur Pflanzen gespendet, die den Ahornplatz verschönern sollen, sondern elf Mitarbeiter packten auch noch tatkräftig an und brachten Potentilla, Frühlingsblüher und Efeu in die Erde.
Ab 11 Uhr wurden auf dem kleinen Platz in Steglitz die Spaten geschwungen. Im vergangenen Jahr hatte die Initiative die Patenschaft für den Platz übernommen.Seitdem sammeln die Mitglieder dort regelmäßig Müll ein, setzten Blumenzwiebeln und mahnen das Bezirksamt immer mal wieder an, wenn es etwas zu tun gibt. So wie jetzt. Die Begrenzung um den Platz ist kaputt und muss instand gesetzt werden. „Wir wohnen hier und haben gesehen, dass der Platz allmählich vermüllt“ – und das in unmittelbarer Nähe der feinen Schloßstraße, sagt Brigitte Groot, die die Aktion organisiert hat. Sie hat auch die Sparkasse als Sponsor gewonnen. Das Geldinstitut hat nur ein paar Meter entfernt an der Ecke zur Schloßstraße eine Filiale.
Als Sparkasse übernehme man Verantwortung für die Kieze und die Stadt, sagt der Regionalleiter der Sparkasse für Steglitz, Michael Heling. Als Mieter wolle man den Platz verschönern. Es ist nicht das erste Mal, dass das das Geldinstitut im Bezirk aktiv ist. Auch beim Stadtparkfest Steglitz war man unter anderem dabei, für die Kita am Ahornplatz spendete man eine Weihnachtsbaum. „Wir wollen der Stadt etwas zurückgeben“, so Heling. „Es war mir ein großen Bedürfnis selbst anzupacken“, ergänzt er.
Eine Bepflanzung ist aber nur ein Teil dessen, was die KiS für den Platz erreichen möchte. Die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden, sagt der Vereinsvorsitzende Steffen Philipp. So soll er auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht werden. Es gibt kaum Absenkungen an den Bordsteinen, und die wenigen Übergänge seien oft zugeparkt, berichtet Philipp. Zudem versuche man das Bezirksamt mit einem Konzept zu überzeugen, das den Ahornplatz zu einem „shared space“ umgestaltet.
Philipp sieht die Patenschaft als eine Art Begleitung. „Das Bezirksamt muss in der Verantwortung bleiben“, betont er. Das Amt war dann bei der Pflanzaktion auf dem Ahornplatz auch vertreten – in Person der Stadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne), die das Gespräch mit den KiZ-Engagierten sucht und auch selbst zum Spaten griff.
(go)












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