
Die Gründer: Meyer, Rönger, Joel, Hasenpat, Graß, Storch, Knorr. Darunter: Krauß, W. Schubert, F. Pingel, E. Boldt, C. Vielitz
Ein Jubiläum hat der Lichterfelder FC in diesem Jahr zu feiern. Er wird 120 Jahre alt. Begangen werden soll das mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen im Laufe des Jahres, mit Jubiläumsturnieren im Frühjahr und einem großen Vereinsfest im Sommer. Zudem hat der Verein eine Chronik online gestellt, in der jeder die wechselhafte Geschichte des Vereins nachlesen kann.
Die begann am 20. März 1892, als die fußballbegeisterten Schüler Albert Belter, Felix Gras, Wilhelm Knorr, Albert Zimmermann, Fritz und Paul Jablonski sowie die Gebrüder Buschmann einen Verein gründeten – den FV Brandenburg 92. Brandenburg hieß der Verein, weil Lichterfelde damals noch in der Mark lag.
Die ersten Monate waren schwierig für den neuen Verein – es fehlte an fast allem: Bälle, Torpfosten, Latten. Tore wurden mit Kleidungsstücken markiert. Fußballschuhe mussten aus England eingeführt werden und waren teuer.
Der FV Brandenburg 92 hatte sich in der noch jungen deutschen Fußballlandschaft schon einen Namen gemacht, als sich am 18. Juni 1912 ein zweiter Vorortverein gründete: der FC Lichterfelde 12, mit den Vereinsfarben Schwarz und Weiß.
In den folgenden Jahren wuchsen beide Vereine, gründeten eigene Jugendmannschaften. Und auch die Kriege konnten den Erfolg des Sports nur kurz bremsen. Trotz Lebensmittelknappheit und schlechter Materiallage fand bereits am 5. August 1945 das erste Nachkriegsspiel in Lichterfelde statt. Da es Vereinen allerdings nicht erlaubt war, aktiv zu werden trat man als „Sportgruppe Lichterfelde“ an. Erst während der Berlin-Blockade verteilten die Westmächte Lizenzen, die es den Traditionsvereinen ermöglichte, wieder aufzuerstehen.
1951 kam dann ein weiterer Fußballverein in Lichterfelde dazu: die Lichterfelder Sport-Union, die aus Platzmangel zunächst im Stadion Wannsee trainierte. Bereits im ersten Jahr gelang dem Verein der Aufstieg von der dritten in die zweite Liga. Im letzten Spiel setzte er sich gegen Brandenburg 92 durch.
Ein einschneidendes Ereignis in der Vereinsgeschichte war das Osterturnier 1971, das Brandenburg 92 und Lichterfelde 12 gemeinsam veranstalteten. Bei den Besprechungen fiel auch immer häufiger das Wort „Zusammenschluss“ . Um die Spielstärke anzuheben und über mehr Vorstandmitarbeiter zu verfügen, wurde die Fusion beider Vereine beschlossen. Und so wurde dem FV Brandenburg 1892 und dem FC Lichterfelde 12 die Fußball-Vereinigung Brandenburg-Lichterfelde, die sich zukünftig unter dem Kürzel Brali antrat.
Der Zusammenschluss, der dem Verein seinen heutigen Namen gab, erfolgte 1988.
Schon in der vorangegangenen Saison wurde deutlich, dass, sowohl die LSU als auch Brali sich nicht in der Oberliga halten können. Wenn man in Lichterfelde wieder Spitzenfußball anbieten wollte, musste man die Kräfte bündeln. Es kam zu Gesprächen zwischen den Vorständen der beiden lokalen Vereine. Doch man kann sich nicht einigen, die Fusionsgespräche werden verschoben. Die werden 1988 fortgesetzt und erfolgreich beendet. Am 5. Mai wird die Fusion bekannt gegeben. Zukünftig trat man als VfB Lichterfelde 1892 e.V. an.
2004 in Lichterfelder FC 1892 Berlin umbenannt entwickelte sich der Verein zum Fußballverein mit der größte Jugendabteilung in Deutschland. Der gute Ruf des Vereins basiert aber nicht nur auf den sportlichen Leistungen der 1. Herren in der Oberliga und der 1. Frauen in der Regionalliga, sondern auf dem konsequenten Gleichschritt von Leistungs- und Breitensport. Über 1.200 Fußballer spielen in 55 Mannschaften im Stadion Lichterfelde.
Wer mehr wissen will, über die wechselhafte Geschichte des Vereins, kann auf der Homepage des Vereins unter http://www.lfc-berlin.de/Historie.124.0.html nachlesen.












Kühle Kirchenmauern bieten Schutz vor Hitze. Foto: Heidrun Miehe-Heger[/caption]
Trinken, Kühlen und auf besonders gefährdete Menschen achten: der Bezirk Steglitz-Zehlendorf informiert zum Verhalten an heißen Tagen.
Auf Grund des Klimawandels gibt es in unseren Breitengraden vermehrt heiße Tagen sowie auch länger andauernde Hitzewellen. In dichtbebauten Gebieten mit geringen Grünflächenanteilen kann es noch mal mehrere Grad heißer sein als in der Umgebung der Stadt, insbesondere senken sich hier die Nachttemperaturen geringer ab. Mit zunehmender Hitze steigt die gesundheitliche Gefährdung mit einer Häufung hitzebedingter Erkrankungs- oder sogar Todesfällen.
Die Gesundheitsminister der Länder haben deshalb im Jahr 2020 beschlossen, dass flächendeckend kommunale Hitzeaktionspläne erstellt werden sollen. Das Ziel: Aufklärung, um besonders gefährdete Personengruppen wie Senioren und Kinder besonders zu schützen. Der Plan ist zudem ein Aufruf zu nachbarschaftlicher Hilfe an Hitzetagen.
Der Deutsche Wetterdienst spricht von einer Hitzewelle, wenn an drei oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 28 °C für das gekennzeichnete Gebiet gemessen werden. Eine international einheitliche Definition des Begriffs Hitzewelle besteht nicht. Über die Warn-App des Wetterdienstes können sich Interessierte rechtzeitig über bedrohliche Wetterlagen informieren lassen. Als besonders gefährdet gelten ältere Menschen und solche mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen ohne Obdach, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und Menschen, die körperlich aktiv im Freien arbeiten oder viel Sport treiben.
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