
Grundsteinlegung am Erweiterungsbau des Umspannwerks Claszeile 55 in Berlin-Zehlendorf am Mittwoch dem 19. November 2025. | Foto: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Baubeginn für Zehlendorfer Netzknoten: Das Umspannwerk Zehlendorf wird erweitert.
Stromnetz Berlin will bis Anfang der 2030er Jahre die Kapazität des Berliner Stromnetzes verdoppeln. Allein in diesem Jahr hat das landeseigene Unternehmen dafür fast eine halbe Milliarde Euro ausgegeben.
Teil des Netzausbauprogramms im Bezirk ist das Umspannwerk Claszeile, in dessen Erweiterung 32 Millionen Euro investiert werden. Wie das Bezirksamt mitteilt, hat die bisherige Anlage aus den 1970er Jahren gegenüber der Süd-Grundschule das Ende ihrer Einsatzzeit erreicht. An gleicher Stelle entsteht durch Anbau bis Ende 2031 ein modernes Werk für die Versorgung von mehreren 10.000 Haushalten im Bezirk.
Seit Ende 2023 laufen die Vorbereitungen für den Bau an der Claszeile. Die Transformatoren wurden bereits vor einiger Zeit erneuert. Auf dem Gelände des bisherigen Umspannwerks Claszeile entsteht bis Ende 2026 nun ein Anbau in ähnlicher Optik. Bereits im Sommer 2026 soll Richtfest sein.
Bis Ende 2031 werden die elektrischen Teile erneuert. Parallel werden ab 2027 und bis 2030 im Umfeld und auf dem Gelände des Umspannwerks neue Stromkabel verlegt. Während der Arbeiten soll die Stromversorgung nicht unterbrochen werden. Zugänge zu privaten Grundstücken und Rettungswege bleiben jederzeit erhalten, so das Bezirksamt.
Für den Bau nutzt Stromnetz Berlin temporär auch ein eigenes Grundstück, das bisher unentgeltlich als Spielplatz genutzt wurde. Die Anlage soll nach Abschluss der Arbeiten wieder hergestellt werden.
Daniela von Treuenfels/pm
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Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: