Auch wenn es bei der Treitschkestraße gescheitert ist – Straßenumbenennung ist bei den Piraten in Steglitz-Zehlendorf ein großes Thema, so groß, dass sie dazu einen Antrag einreichten. Einen, der bei den anderen Fraktionen nicht auf Gegenliebe stößt.
Im Bezirk gebe es viele Straßen und Plätze mit doppelten Namen, begründeten die Piraten ihren Antrag – 29, um genau zu sein. So gibt es unter anderem in Steglitz und Zehlendorf jeweils eine Ahornstraße, in Lankwitz und Wannsee eine Charlottenstraße und auch an Goethe erinnert jeweils eine Straße in Lichterfelde und eine in Zehlendorf. In Ausführungvorschriften des Berliner Straßengesetzen jedoch steht, dass doppelte Namen zu vermeiden und, wenn bereits vorhanden, im Laufe der Zeit zu beseitigen sind. Es gibt auch eine Liste vonPersonen, die mit einer Straße geehrt werden sollten, auf die man dafür zurückgreifen könne. Die Piraten möchten dann vor allem Frauennamen bervorzugt sehen.
Doch schon im zuständigen Ausschuss für Bildung, Kultur und Bürgerdienste war der Antrag abgelehnt worden unter anderem mit der Begründung, dass durch die unterschiedlichen Postleitzahlen die Zuordnung klar wäre und dass auch Anwohner nur schwer von Umbenennung zu überzeugen seien.
Den Todesstoß für den Antrag gab es am Mittwoch von den Bezirksverordneten: Keine weitere Fraktion stimmte für den Antrag der Piraten.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]