Der Historiker Professor Dr. Bernd Sösemann von der Freien Universität Berlin stellt am Donnerstag, 26. Mai, in einem öffentlichen Vortrag die kommentierte Edition von Adolf Hitlers Propagandaschrift „Mein Kampf“ vor und analysiert die vor wenigen Wochen erschienene Ausgabe kritisch.
Mehr als dreizehn Millionen Mal wurde Adolf Hitlers Propagandaschrift „Mein Kampf“ bis 1945 gedruckt. Seither war in Deutschland jegliche Neuauflage verboten. Erstmals, 70 Jahre nach dem Tod Hitlers, veröffentlicht das Institut für Zeitgeschichte eine wissenschaftlich kommentierte Gesamtausgabe.
„Mein Kampf“ ist Hitlers wichtigste politische Schrift. Sie ist gleichermaßen stilisierte Autobiografie, ideologisches Programm, Parteigeschichte, Hetzschrift und Anleitung zur Erringung der Macht, weit über Deutschland hinaus. Die kritische Edition soll die historischen Fakten einordnen, den Entstehungskontext erklären, Hitlers gedankliche Vorläufer offenlegen und seine Ideen und Behauptungen mit den Ergebnissen der modernen Forschung kontrastieren.
Der Historiker Professor Dr. Bernd Sösemann, Leiter der der Arbeitsstelle für Kommunikationsgeschichte und angewandte Publizistik (AKiP) der Freien Universität Berlin, setzt sich im Rahmen seiner Studien zur NS-Propaganda auch mit der kommentierten Edition auseinander. Im Mittelpunkt des Vortrags werden die Konzeption, Entstehungsbedingungen, Funktionen und die Wirkungen des Werkes stehen sowie die Editions- und Gestaltungsprinzipien, die Textkritik, sprachliche Form und Sachkommentierung der fast zweitausend Seiten umfassenden Neuausgabe.
Der Vortrag beginnt um 12.30 Uhr im Restaurant Galileo, Otto-von-Simson-Straße 26. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Um Anmeldung unter mail@bwg-berlin.de wird gebeten.












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