Am AWO-Rad versuchte auch Max, der Sohn von Isbel Miels (rechts) sein Glück. Foto: Gogol

Das Wetter kannte am Wochenende keine Gnade, auch nicht für das Nachbarschaftsfest von AWO und Zephir. Zwar hatte kurz vor Beginn des Festes der Regen nachgelassen, doch immer wieder tröpfelte es aus den dunklen Wolken. Dabei konnte man an der Sachtlebenstraße jede Menge Spaß haben, wenn man wollte. Zum Beispiel beim Torwandschießen, Fußballturnier und Minigolf. Oder beim Tastkasten von Zephir’s Sport Attack. Am Stand der Jugendfreizeiteinrichtung mussten zum Beispiel nacheinander verschiedene Bälle ertastet und den entsprechenden Sportarten zugeordnet werden. Zur Belohnung gab es gesundes Obst.

Mit von der Party war auch die AWO-Selbsthilfegruppe Süchte. Die informierte nicht nur über Alkohol und Drogen, sondern mixte auch leckere, alkoholfreie Cocktails. Man wolle zeigen, dass man auch ohne Alkohol, ohne Rausch und ohne Nikotin leben kann, erklärte Pamin Graf von der Selbsthilfegruppe. „Von Liebe kann man abhängig werden, aber von nichts anderem“, findet er.

Eine Besucherin, die dem Regen trotzte, war Isabel Miels. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung verband bei Zephir Berufliches und Privates miteinander. Sie hatte ihren kleinen Sohn Max dabei, denn das Wochenende verbringe sie gern mit der Familie. Sie war das erste Mal Gast in der Einrichtung, die die kleinen Besucher mit einer Hüpfburg vor dem Eingang begrüßte.

(go)