Ein berlinweit einzigartiges Projekt wurde vor wenigen Tagen am Ramsteinweg in Zehlendorf eröffnet: ein inklusiver Abenteuerspielplatz. Dort können nun Kinder mit und ohne Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen, unterschiedlichen Nationalitäten und Religionen sowie mit verschiedenen finanziellen Hintergründen gemeinsam spielen und toben.
Neben dem Kinder- und Jugendbeteiligungshaus (KBH) stellte das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf der contact gGmbH einen Teil des öffentlichen Spielplatzes zur Verfügung, um dort den Abenteuerspielplatz zu errichten. Dort gibt es nun alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt, zum Beispiel eine Vogelnestschaukel, ein 2,50 Meter hohes Abenteuerpodest, eine Naschobstecke, einen Bauwagen mit Terrasse, der zum kreativ sein und Basteln einlädt, Sandkästen, ein Familiengarten, eine Sommerdusche und vieles, vieles mehr.
Um dem Gedanken der Inklusion gerecht zu werden, wurde natürlich auf Barrierefreieheit geachtet. Zudem wurde ein Wegeleitsystem installiert, das durch kontrastreiche Farben funktioniert. So sind die rollstuhlgerechten Wege hell und unterscheiden sich so deutlich vom Grün der Wiesen, was von Kindern mit Einschränkungen beim Sehen gut wahrgenommen werden kann. Auch die verschiedenen Spielräume werden durch unterschiedliche Farben markiert. Außerdem werden gezielt Duft- und Tastmöglichkeiten eingesetzt, die eine Orientierung ermöglichen.
Gestaltet wurde der Spielplatz in enger Abstimmung mit den Kindern, die ihn nutzen sollen, aber auch mit Eltern und Anwohnern, die sich bei Diskussionsabenden einbringen konnten. Vor allem gab es eine enge Zusammenarbeit mit Schülern des Paul-Braune-Förderzentrums und der Johann-August-Zeune-Schule für Blinde.
Rund 100.000 Euro kostete der Abenteuerspielplatz, die contact mit Hilfe von Spendengeldern aufbringen konnte.
Am Vormittag ist der Spielplatz Schulen und Gruppen vorbehalten, am Nachmittag, von 13 bis 18 Uhr, ist der Abenteuerspielplatz für alle Kinder ab sechs Jahre geöffnet.













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
Hallo, ich kenne den Spielplatz noch aus meiner Kinderzeit. Wir haben uns dort aus altem Bauholz unsere Hütten gebaut. Hammer und auch Nägel gab es im Gemeinschaftshaus. Dort konnten auch Spiel gemacht werden.
Vor den Hütten gab es auch Lagerfeuer mit den Betreuern und wir haben und Würste gegrillt. Dort gab es viele Nationalitäten ,mit denen wir zusammen gespielt haben und auch zusammen in der Süd-Grundschule waren.
Nun das ist so zwischen 1970 gewesen. Später kam die Kellerdsico in der Kirchengemeide dazu. Auch im Haus Teltow ( JFH) gab es Freitag eine Disco.. Also eine schöne Kindheit, ohne Handy, Computer und Alkopops.
Schade das es das alles nicht mehr gibt.
Gruß Micha