„Das rätselhafte Testament. Der Fall Jacqueline Heusch und Herbert Ranft “, heißt das neue Buch Klaus-Peter Schmid, aus dem er am Dienstag, 11. September, um 19 Uhr in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, vorlesen wird.
Die Geschichte des Dritten Reiches ist noch voll ungelöster Fälle. Zum Beispiel dem der Schauspielerin Jacqueline Heusch und des Spions Herbert Ranft, die sich 1942 im von der Wehrmacht besetzten Paris begegneten, ein Millionenvermögen anhäuften und Schiffbruch erlitten. Ranft bezeichnete sich als Ingenieur, legte sich einen falschen Lebenslauf zu, benutzte wechselnde Identitäten. In kürzester Zeit machte er ein Vermögen. Seiner Geliebten bot er ein Leben in Luxus, kaufte ihr ein Pariser Theater und setzte sie als Direktorin ein. Eine turbulente Beziehung, die mit der Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung im Sommer 1944 jäh endete. 1949 beschlossen beide ein neues, gemeinsames Leben zu beginnen. Da erliegt Ranft einem Herzinfarkt. Sein Vermögen ist in Paris geblieben – und Jacqueline Heusch hat es sich ohne Skrupel angeeignet. In ihrem Testament widmet sie es ausdrücklich der deutsch-französischen Verständigung. 1984 erbt so das Deutsch-Französische Jugendwerk ihr millionenschweres Vermögen. Niemand kennt die Wohltäterin. Und niemand weiß, welche dramatische Geschichte hinter ihrem Testament steckt. Ein zweifelhaftes Vermächtnis, denn Ranft kann seine Reichtümer nur mit Kunstraub und Schwarzmarktgeschäften ergaunert haben.
Autor Klaus-Peter Schmid war über 30 Jahre lang Redakteur der ZEIT und wurde 1990 mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Nach der Lesung können die Zuhörer mit ihm ins Gespräch kommen.
Der Eintritt zur Lesung ist frei.












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