Jetzt können sich auch Steglitz-Zehlendorfer Bürgerinnen und Bürger kostenfrei Lastenräder im Bezirk ausleihen. Insgesamt zehn Standorte werden in verschiedenen Bezirkseinrichtungen und bei gemeinnützigen Trägern im Bezirk bis zum Frühjahr 2020 eröffnet.
Der Auftakt zum Projekt wird mit der Eröffnung der ersten Ausleihstation Campus Albert-Schweitzer, einer der bezirklichen Jugendeinrichtungen, und der „Taufe“ des dort stationierten Lastenrads stattfinden. Mit dabei sind Umweltstadträtin Maren Schellenberg und Michael Färber, Referent für die Handlungsfelder Energie und Wirtschaft des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms bei der Senatsverwaltung.
Wann: Freitag, 08. November 2019 um 9:30 Uhr
Wo: Am Eichgarten 14, 12167 Berlin-Steglitz
Das Bezirksamt hat das Lastenrad-Projekt „fLotte kommunal“ in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) organisiert. Finanzielle Unterstützung kommt aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms BEK 2030 der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.
Umweltstadträtin Frau Schellenberg begrüßt das Projekt:
„Die große Nachfrage nach kostenfreien Lastenrädern bestätigt uns darin, die Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität aktiv zu unterstützen.“
Damit folgt der Bezirk den Pilotbezirken Spandau und Lichtenberg, die ihr fLotte-kommunal-Angebot letztes Jahr gestartet hatten. Die Bezirke möchten mit diesem Angebot einen Beitrag zum Aufbau klimafreundlicher Mobilitätsangebote leisten.
Steglitz-Zehlendorf stellt erstmals in Berlin auch drei Modelle mit Elektro-Unterstützung zur Verfügung, damit selbst größere Wegstrecken oder schwere Lasten auch von Ungeübten problemlos bewältigt werden können.
Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz erklärt:
„Mit dem Ansatz des Projekts „fLotte kommunal“ wird lokal Klimaschutz gemacht, denn das kiezorientierte Mobilitätsangebot hilft den Bürgerinnen und Bürgern, Treibhausgasemissionen einzusparen.“
Anmeldung zum Ausleihen:
www.fLotte-Berlin.de, weitere Informationen: www.fLotte-berlin.de/kommunal.
Fragen zum Projekt:
Projektbüro fLotte des ADFC Berlin e.V.,
E-Mail: kommunal@flotte-berlin.de oder unter Tel.: 030-44 84 724,
oder Frau Reichardt vom Umwelt-und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf, Tel.: 030-90299-5383.
(BA Steglitz-Zehlendorf)













Foto: Patrick Meyer[/caption]
Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt.
Ein Beitrag von Patrick Meyer
„Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik so die Berlinerinnen und Berliner zu seinen Shows, auch als die Stadt noch geteilt war. Er war schon mit Mitte 30 der „Alte Ami“ - weil er einer der ältesten Kollegen in der Redaktion war und es einfach auch gut klang. Viele waren überrascht, dass hinter der markanten Stimme mit dem unverwechselbaren amerikanischen Akzent aus dem Radio ein weißer, bärtiger Mann stand.
Rik, der Junge aus Milwaukee war durch eine Verkettung überraschender Umstände in West-Berlin gelandet: inmitten des Kalten Krieges strandete er auf einer kleinen Insel, wo Punks und Bankangestellte zusammen ein Bier tranken und sich gegenseitig den Sinn des Lebens erklärten. West-Berlin war so ein absurdes, weltpolitisches Konzept, das dem AFN-Diskjockey, der aus dem Rettungssanitäter geworden war, gefiel und in der Stadt bleiben ließ. Für immer. Rik hatte Berlin verstanden.
Obwohl man hörte, dass er nicht in Lichterfelde oder Charlottenburg aufgewachsen war, bestand schnell kein Zweifel mehr daran, dass Rik ein Berliner Original war. Er liebte die Menschen, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Ein Typ, der sich interessierte, aber nicht wollte, dass man ihm die Zeit stiehlt. Ein Perfektionist seines Fachs, der Talente erkannte und förderte, Einsatz forderte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt, auch wenn das bedeuten konnte, jemanden zu verletzen.
Den Hörern war das Wurscht, weil sie spürten, dass er Radio liebte. Er brachte amerikanische Musik und das freiheitliche Lebensgefühl in den Alltag vieler Menschen, die oft mit dem Kassettenrecorder die neuesten Songs aufnehmen wollten, die Rik in seinen Shows spielte.
Als ich ihn irgendwann fragte, ob wir sein Leben nicht dokumentarisch festhalten sollten, fand er die Idee erst befremdlich und stimmte dann doch zu. So entstand 2017 der englischsprachige Film „
Spannende Ferienabenteuer erwartet Kinder in der Waldschule Zehlendorf. Archiv-Foto: Gogol[/caption]
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