Leo Borchard-Musikschule bietet Musiktherapie für Kinder und Erwachsene

Leo Borchard-Musikschule bietet Musiktherapie für Kinder und Erwachsene

Symbolbild: Pixabay

Musiktherapie für Kinder ab 4 Jahren
Klang, Rhythmus, Melodie und Bewegung sind für Kinder unerschöpfliche Quellen, sich zu entwickeln. In der Einzel-Musiktherapie wird jedes Kind auf seinem ganz eigenen Weg begleitet, sich selbst und seine Fähigkeiten im Dialog mit dem Anderen zu entdecken und herauszubilden.

Ziele können u.a. sein: das Selbstbewusstsein zu stärken, eine bessere Konzentrationsfähigkeit zu erlangen, zu lernen, sich selbst zu beruhigen und zu entspannen, oder sich der Musik so zu nähern, dass später ein Instrument gelernt und/oder in der Gruppe musiziert werden kann. Ggf. ist eine Förderung über das Jugendamt möglich.

Musiktherapie für Erwachsene
Sie will den Raum geben Sehnsüchten nachzugehen, Blockaden ans Licht zu bringen und diese aufzulösen, eine Balance zu finden, die vielleicht abhanden kam. Mit Musik als Unterstützung können beispielsweise Trauerprozesse, Auftritts- oder Prüfungsängste bearbeitet werden, aber es bietet sich auch die Möglichkeit, einfach nur das Tun ohne Leistungsdruck zu genießen und der puren Kreativität nachzugehen, die in jedem von uns vorhanden ist.

Beratung über das Angebot:
Elisabeth Riesel-Weicht, Tel: 90299 5968
Sprechzeiten:
Mo. 10:00-13:00 Uhr, Do: 11:00 12:30 Uhr (nicht in den Sommerferien)
Musiktherapeutin:
Johanna Naik
Ort:
Musikschulgebäude
Anmeldung:
mfe@ba-sz.berlin.de
Entgelt:
Einzelunterrichtsentgelt zu 60 Minuten pro Woche

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

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„Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“

[caption id="attachment_102933" align="aligncenter" width="622"] Foto: Patrick Meyer[/caption]   Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt. Ein Beitrag von Patrick Meyer „Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik so die Berlinerinnen und Berliner zu seinen Shows, auch als die Stadt noch geteilt war. Er war schon mit Mitte 30 der „Alte Ami“ - weil er einer der ältesten Kollegen in der Redaktion war und es einfach auch gut klang. Viele waren überrascht, dass hinter der markanten Stimme mit dem unverwechselbaren amerikanischen Akzent aus dem Radio ein weißer, bärtiger Mann stand. Rik, der Junge aus Milwaukee war durch eine Verkettung überraschender Umstände in West-Berlin gelandet: inmitten des Kalten Krieges strandete er auf einer kleinen Insel, wo Punks und Bankangestellte zusammen ein Bier tranken und sich gegenseitig den Sinn des Lebens erklärten. West-Berlin war so ein absurdes, weltpolitisches Konzept, das dem AFN-Diskjockey, der aus dem Rettungssanitäter geworden war, gefiel und in der Stadt bleiben ließ. Für immer. Rik hatte Berlin verstanden. Obwohl man hörte, dass er nicht in Lichterfelde oder Charlottenburg aufgewachsen war, bestand schnell kein Zweifel mehr daran, dass Rik ein Berliner Original war. Er liebte die Menschen, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Ein Typ, der sich interessierte, aber nicht wollte, dass man ihm die Zeit stiehlt. Ein Perfektionist seines Fachs, der Talente erkannte und förderte, Einsatz forderte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt, auch wenn das bedeuten konnte, jemanden zu verletzen. Den Hörern war das Wurscht, weil sie spürten, dass er Radio liebte. Er brachte amerikanische Musik und das freiheitliche Lebensgefühl in den Alltag vieler Menschen, die oft mit dem Kassettenrecorder die neuesten Songs aufnehmen wollten, die Rik in seinen Shows spielte.   Als ich ihn irgendwann fragte, ob wir sein Leben nicht dokumentarisch festhalten sollten, fand er die Idee erst befremdlich und stimmte dann doch zu. So entstand 2017 der englischsprachige Film „The Old Ami“. Für die Dokumentation konnte ich einige Stationen seines Lebens nachzeichnen und Wegbegleiter treffen. Immer wieder wurde deutlich, wie sehr Riks Leben von der deutschen Geschichte beeinflusst war. Die Premiere der Doku lief damals im Thalia Kino in Lankwitz. Genau dort wird der Film am Sonntag, den 19.4. (18 Uhr) noch einmal zu sehen sein. Außerdem wird es im Rahmen der Vorstellung einige unveröffentlichte Szenen von den Dreharbeiten zu sehen geben. Wir trafen uns auch nach der Produktion gelegentlich zum Frühstück. Mal bei Hasi´s, später dann bei anderen Bäckereien. Obwohl wir uns bei einigen Themen nicht einig waren, gab es eine hohe Wertschätzung für einander. Wir haben die Meinung des anderen ausgehalten und das habe ich sehr geschätzt. Für ihn war der Berliner Südwesten sein zuhause. Er kannte Lichterfelde wie seine Westentasche und wusste, was in seinem Kiez los war sehr genau. Er gehörte einfach dazu. Erkannten ihn Hörer, nahm er sich Zeit zu Quatschen und freute sich, dass er Teil des Lebens der Menschen war. Hemd, Jeans, Baseballkappe, immer an Neuem interessiert, online Panzer-Strategie-Spiele zocken, über die Kinder, Enkel und das Radiogeschäft reden, Eagles auf den Ohren und hoffen, dass Hertha gewinnt, so habe ich Rik kennen und schätzen gelernt. So werde ich ihn in Erinnerung behalten und sein Lebensmotto nie vergessen: Rock’n’Roll is just a state of mind!

The old Ami

Sonntag, 19. April um 18 Uhr im Thalia Kino in Lankwitz Hier gibt es Karten     Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch Spenden ihrer Leserinnen und Leser. Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen. Herzlichen Dank! Hier geht es zu unserem Paypal-Konto