BVV beschließt Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments

  Gegen die Stimmen von AfD und CDU hat die BVV sich kürzlich für ein starkes...

Wie nah ist der nächste Spielplatz?

  Auf unserer interaktiven Karte finden Interessierte neben Informationen zu Größe und...

Patmos-Gemeinde feierte Eröffnung der Friedensinsel

  Mit Eltern, Kindern und hochrangigen Gästen ging am Wochenende ein temporäres...

Amtsschimmel wiehert in Düppel

  Ein Gesetz, das Unsicherheiten schafft und plötzlich keiner mehr da, der zuständig ist:...

Seele auf Leinwand: Gemalte Momente der Naturbeobachtung

  In der Petruskirche am Oberhofer Platz ist derzeit die Ausstellung „Natur ist Atmen“ mit...

Aktuelles (Auswahl)

Ein Ort für Kunst von Frauen: The Gallery of Things

Ein Ort für Kunst von Frauen: The Gallery of Things

  „Giving Art a Space“ ist das Motto von Alexandra Mann. Am Teltower Damm in Zehlendorf ist mit ihrer Galerie ein Zentrum für weibliche schöpferische Kraft entstanden. Ein Porträt von Ulrike Meyer Die Kunstszene Berlins ist dynamisch, schrill und innovativ. Die...

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2026 eröffnet das Hotel des „Knast“

2026 eröffnet das Hotel des „Knast“

  Ateliers und Ausstellungsräume, Restaurant, eine spektakuläre Bar und regelmäßige Events gibt es schon im "Knast" in Lichterfelde. 2026 soll nun auch das Hotel mit neun Zimmern und vier individuell gestalteten Suiten eröffnen - ein "Hideaway" fern vom Trubel...

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Staatsreparatur: Aufzug der Burschenschafter

Staatsreparatur: Aufzug der Burschenschafter

Der AfD-Politiker Maximilian Krah besucht am 10. Juli die selbsternannte „Staatsreparatur“ in Lichterfelde. Der Bundestagsabgeordnete folgt der Einladung einer jungen Berliner Burschenschaft. Sie ist Teil eines „hochgefährlichen“ Netzwerks. Andreas Wild hat Freude an...

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Stillstand und Neuanfang am Hindenburgdamm

Stillstand und Neuanfang am Hindenburgdamm

  Am „Hillmann-Eck“ entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus. Das „Geisterhaus“ wird jetzt von einem Gutachter inspiziert. Der Bau der Fernwärmeleitung dauert. Das Spucki bleibt zu. Die Umbenennung: kommt – irgendwann. Das Wohnhaus Stell dir vor, es entsteht ein...

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Bahnhofs-Wirtschaft

Jungfernstieg, Lichterfelde Ost

Lilienthalpark

Schütte-Lanz-Straße, Lichterfelde

Heizkraftwerk Lichterfelde

TV-Asahi-Kirschblütenallee

Mauerweg, Lichterfelde/Teltow

Der Bierpinsel

Schloßstraße, Steglitz

Die Petruskirche

Oberhofer Platz, Lichterfelde

Gemeindepark Lankwitz

Schwartzsche Villa

Grunewaldstraße, Steglitz

Der Fliegeberg

auch der Lilienthalberg genannt, Lichterfelde

Karlsplatz

Ringstraße, Lichterfelde

Das Rathaus Steglitz

Ecke Schloßstraße/Grunewaldstraße

Kaiser-Wilhelm-Straße

Lankwitz

U-Bahnhof Dahlem-Dorf

Stadtpark Steglitz

Blick vom Lilienthalberg

Lichterfelde

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Dahlem bzw. Lichterfelde

Hermann-Ehlers-Platz

Rathaus Steglitz

Otto-Lilienthal-Denkmal

Bäkepark, Lichterfelde

Bahnhof Berlin-Lichterfelde West

Dreifaltigkeitskirche

Lankwitz

Schloßstraße

Steglitz
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„Perspektiven der Kinder und Jugendlichen machen unsere Entscheidungen besser“

[caption id="attachment_103286" align="aligncenter" width="400"] Johanna Martens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]   Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen. Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut: Wir haben vor anderthalb Jahren einstimmig beschlossen, ein Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen. Seitdem ist viel passiert: Es gab einen strukturierten Beteiligungsprozess, Gespräche in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und mit Fachkräften. Und vor allem mit den jungen Menschen selbst. Wir haben uns bewusst nicht vorab auf eine Struktur für ein solches Gremium festgelegt und diese den Kindern- und Jugendlichen vorgesetzt, sondern den Beteiligungsprozess ernst genommen. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf wollen ein Kinder- und Jugendparlament. Das Kinder- und Jugendparlament wird demokratisch gewählt, breit zusammengesetzt aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Organisationen. Es gibt klare Regelungen zur Repräsentanz und zur Einbindung verschiedener Gruppen im Bezirk. Und mit der Änderung der Geschäftsordnung integrieren wir dieses neue Gremium in unsere Arbeit in der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament wird zu den Sitzungen eingeladen, kann eigene Anträge in die BVV einbringen und erhält eine nachvollziehbare Rückmeldung, wenn Anträge abgelehnt werden sollten. Auch Rederechte sind vorgesehen. Das sind notwendige strukturelle Veränderungen, die echte Mitwirkung ermöglichen. Warum ist das so wichtig? Weil wir damit zeigen, dass wir die Anliegen junger Menschen ernst nehmen. Weil wir damit Vertrauen in die Bezirkspolitik schaffen. Und weil wir somit ganz konkret in und mit diesem Gremium etwas gegen Politikverdrossenheit tun. Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass Politik über sie hinweg entscheidet, sie nicht ernst nimmt. Doch wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und Einfluss hat, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Mit diesem Beschluss heute können wir zeigen: Eure Perspektiven sind nicht nur willkommen – sie haben Gewicht. Gleichzeitig profitieren auch wir als Bezirksverordnete und der Bezirk selbst: Kinder und Jugendliche nehmen ihren Bezirk anders wahr als wir Erwachsene, haben oft einen anderen Blick auf ihren Alltag: auf Schulwege, Freizeitangebote oder öffentliche Räume. Sie sehen Probleme, die wir vielleicht übersehen würden und haben Ideen, auf die wir selbst nicht kommen würden. Diese Perspektiven machen unsere Entscheidungen als BVV besser. Deshalb geht es heute auch um Vertrauen: Vertrauen darin, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können und wollen. Und dass sie uns als Bezirkspolitik vertrauen können. Und es geht um Respekt: Respekt vor der Zeit, dem Engagement und den klaren Forderungen, die im Beteiligungsprozess formuliert worden sind. Ich möchte mich deshalb im Namen der Grünen Fraktion ausdrücklich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben: bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich eingebracht haben, bei den Einrichtungen, Fachkräften und der Verwaltung, die diesen Prozess getragen haben. Sie haben die Grundlage dafür geschaffen, dass wir heute diesen Schritt gehen können.

Johanna Martens

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