Auch als alter Mann fetigte Schmidt-Rottluff Portäts von sich. Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn

Auch als alter Mann fetigte Schmidt-Rottluff Portaits von sich. Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn

Karl Schmidt-Rottluffs Bildnisse und Selbstbildnisse sind Thema der neuen Ausstellung im Brücke-Museum. Zusammen mit der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung beherbergt das Brücke-Museum die größte Sammlung zum Werk des Künstlers, der sich unter den Mitgliedern der Künstlergruppe „Brücke“ am häufigsten portraitiert hat. Nicht nur sein eigenes Antlitz hat er in zahlreichen Gemälden, Aquarellen, Grafiken und Zeichnungen festgehalten, auch seine Frau und Weggefährtin Emy portraitierte er in einem Umfang und in einer Intensität, die außergewöhnlich ist. Komplementiert werden die Werke durch Portraits und Selbstportraits von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Pechstein, Otto Mueller und Emy Roeder.

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Dessen Essays widmen sich insbesondere den Selbstbildnissen, den Freundschaftsbildern und den späten Porträts, die Rottluff von seiner Ehefrau Emy fertigte. Darüberhinaus werden Aspekte zum Selbstporträt in der Kunst im Vorfeld der „Brücke“ vorgestellt.

(sn)