Mit einem kleinen Festakt wird am Sonnabend, 8. Dezember, um 14 Uhr das Ikarus-Denkmal an der Eduard-Sprenger-Promenade freigegeben. Nach fast hundertjähriger Standzeit bedurfte das durch Korrosion und Absandungen aber auch durch Graffiti verunstaltete Denkmal einer Restaurierung des Sandsteinsockels und der Bronzefigur. Der Ikarus erinnert an den mit dem Leben bezahlten Forscherdrang Otto Lilienthals (1848 – 1896), der bei einem seiner Flugversuche abstürzte.
Die Restaurierung wurde dank privater Spendengelder der Beck’schen Stiftung aus Berlin und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 38.000 Euro, Geldern des Landesdenkmalamtes Berlin in Höhe von 20.000 Euro und des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich Grünflächen, in Höhe 8.400 Euro ermöglicht (insgesamt 66.400Euro). Der Fachbereich Grünflächen hat für das Umfeld des Denkmals weitere zusätzliche Gelder zur Überarbeitung der Wege, Hecken und Lücken in der Vegetation aufgewendet.
„Die Restaurierung ist ein gutes Beispiel gemeinsam getragener Verantwortung. Hier möchte ich auch der Bürgerinitiative Nofitti danken. Mit viel Zeit- und Arbeitseinsatz wirkt sie dem Graffiti in unserem Bezirk entgegen und hat immer wieder die notwendige Restaurierung des Ikarus angemahnt“, hebt Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) hervor, die alle Intersierten herzlich zur Eröffnung einlädt.













Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: