Das Ikarus-Denkmal wurde saniert und wird am 8. Dezember feierlich übergeben. Archiv-Foto: Gogol

Mit einem kleinen Festakt wird am Sonnabend, 8. Dezember, um 14 Uhr das Ikarus-Denkmal an der Eduard-Sprenger-Promenade freigegeben. Nach fast hundertjähriger Standzeit bedurfte das durch Korrosion und Absandungen aber auch durch Graffiti verunstaltete Denkmal einer Restaurierung des Sandsteinsockels und der Bronzefigur. Der Ikarus erinnert an den mit dem Leben bezahlten Forscherdrang Otto Lilienthals (1848 – 1896), der bei einem seiner Flugversuche abstürzte.

Die Restaurierung wurde dank privater Spendengelder der Beck’schen Stiftung aus Berlin und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 38.000 Euro, Geldern des Landesdenkmalamtes Berlin in Höhe von 20.000 Euro und des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich Grünflächen, in Höhe 8.400 Euro ermöglicht (insgesamt 66.400Euro). Der Fachbereich Grünflächen hat für das Umfeld des Denkmals weitere zusätzliche Gelder zur Überarbeitung der Wege, Hecken und Lücken in der Vegetation aufgewendet.

„Die Restaurierung ist ein gutes Beispiel gemeinsam getragener Verantwortung. Hier möchte ich auch der Bürgerinitiative Nofitti danken. Mit viel Zeit- und Arbeitseinsatz wirkt sie dem Graffiti in unserem Bezirk entgegen und hat immer wieder die notwendige Restaurierung des Ikarus angemahnt“, hebt Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) hervor, die alle Intersierten herzlich zur Eröffnung einlädt.