
Foto: Daniela von Treuenfels
Einzigartig in Steglitz-Zehlendorf: Angebot und Beteiligungsprojekt für Jugendliche und mit Jugendlichen, die sich als queer verstehen.
Erstmals im Bezirk gibt es in der Paulsenstraße 22 seit Mai einen Raum für queere Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf: den Q*lub. Damit bietet das Projekt des Trägers Outreach im Auftrag des bezirklichen Jugendamtes und finanziert vom Senat erstmals ein explizites Angebot queersensibler Jugendarbeit in dem Bezirk – mit einer Sprechstunde & Beratung, einem offenen Treff und mobilen Angeboten. Der Q*lub richtet sich an Jugendliche, die sich selbst als queer identifizieren, und ebenso an ihre Unterstützer. Das Projekt befindet sich im Gebäude der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Flemmingstraße.
Hier soll ein „sicherer und wertschätzender Raum“ entstehen, wie es in einer Mitteilung heißt. In einer Atmosphäre von „Offenheit, Sicherheit und Vielfalt“ werden vielfältige Anlässe zur Begegnung geschaffen: DIY-Projekte, Kunstaktionen bis hin zu Filmabenden mit anschließenden Diskussionen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Ausflüge zu queeren Veranstaltungen im Bezirk und eine offene Sprechstunde mit Beratungsangebot, in der queere Jugendliche persönliche Fragen und Anliegen besprechen können.
Eine „gestalterische als auch inhaltliche“ Mitwirkung der Jugendlichen ist ausdrücklich erwünscht.
Sprechstunde & Beratung
Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 14:00 – 18:00 Uhr
Offenes Angebot
Jeden Mittwoch, 14:00 – 19:00 Uhr
Mehr Infos sowie aktuelle Termine: https://www.instagram.com/qlub.outreach.berlin.sz/
Kontakt: qlub@outreach.berlin
Treuenfels/PM
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Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner