Fahrzeuge aus sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte gehen bei der 2. ADAC Rallye AVUS Classic an den Start. Am Wochenende vom 26. bis 28. Juli wird mit dem Rennen auch ein Jubiläum gefeiert: Vor 75 Jahren wurde die berühmte Avus-Nordkurve eröffnet.

Mehr als 200 motorsportbegeisterte Teilnehmer, darunter auch ein Rallyeweltmeister, werden im Rallyezentrum der Legende Tribut zollen. Insgesamt 116 historische und klassische Automobile starten auf dem Gelände des ehemaligen Fahrerlagers 1 an der Rennstrecke. In der westlichen Hälfte der ehemaligen Nordkurve beginnt am 27. Juli die insgesamt etwa 450 Kilometer lange Tour ins Berliner Umland.

Das älteste Fahrzeug ist ein Invicta High Chassis Tourer aus dem Jahre 1928, mit dem Rennfahrerin Heidi Hetzer an den Start gehen wird. Mit dabei sind unter anderem auch ein Mercedes-Benz 170 V Cabrio A, Baujahr 1939, ein Cadillac Club Coupé Serie 62, Baujahr 1942 und ein Porsche 356 B Coupé, Baujahr 1962. Die jüngsten Fahrzeuge stammen aus dem Jahre 1986, etwa ein BMW E30 325i und ein Porsche 911. Sie werden alle am Freitag die Avus entlangdüsen und sie an der Ausfahrt Kleinmachnow verlassen. Start ist um 8.31 Uhr. Am Sonnabend führt die zweite Tour vom Fahrerlager aus Richtung Norden.

Premiere feierte die ADAC Rallye AVUS Classic vor einem Jahr zum 90-jährigen Bestehen der legendären Rennstrecke. In diesem Jahr hat das Teilnehmerinteresse die Erwartungen der Organisatoren weit übertroffen. „Viele Teilnehmer kommen aus Berlin und Brandenburg. Das zeigt, welche Bedeutung die Avus als  Veranstaltungsort in der Hauptstadtregion hat“, sagt Bernd Barig, Vorstand für Sport des ADAC Berlin-Brandenburg. Mehrere Wochen vor Nennschluss war die Rallye ausgebucht und eine Nachrückliste eröffnet. Im Vergleich zum Vorjahr gehen diesmal mehr als doppelt so viele Teams an den Start. Während der beiden Renntage haben die Teams mehrere Wertungen zu bestehen.

(sn)