Foto: Arno Bachert / pixelio.de
Bei einem Unfall in Steglitz wurde eine Frau am Sonntag getötet. Anscheinend wurde sie von ihrem eigenen Mann zwischen zwei Fahrzeugen eingequetscht.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 72-jährige Unfallfahrer in Höhe der Autobahnausfahrt Schloßstraße in Richtung Wolfensteindamm mit seinem BMW auf ein an einer roten Ampel wartendes Taxi aufgefahren. Die Frau des 72-Jährigen stieg aus, um mit der Taxifahrerin zu reden. Als sie zwischen den beiden Fahrzeugen stand, fuhr der Mann aus bisher ungeklärter Ursache plötzlich los und quetschte die Frau ein. Nachdem das Taxi links zur Seite gerollt war, stürzte die Verunglückte auf die Straße und wurde von dem BMW überrollt. Dabei wurde die 73-Jährige tödlich verletzt.
Anschließend rollte das Fahrzeug weiter, schob das Taxi zur Seite, stieß mit einem Motorroller und mehreren Verkehrsschildern zusammen, bevor es unter der S-Bahnbrücke gegen eine Mauer stieß. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug zurück auf die Straße geschleudert, wo es schließlich zum Stehen kam.
Der BMW-Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, die Taxifahrerin und zwei Augenzeugen erlitten einen Schock. Keiner von ihnen konnte zum Unfall befragt werden. Die Polizei untersucht, ob ein ein gesundheitlicher Grund, etwa ein Schwächeanfall oder eine Ohnmacht dafür verantwortlich war, dass der Mann so unvermittelt los fuhr.
Die Unfallstelle wurde großräumig gesichert, Busse wurden umgeleitet.
(sn)












Foto: Inka Thaysen/RAZ Verlag[/caption]
Helfende Hände gesucht: der Suppenbus braucht Menschen, die einmal in der Woche in der Schloßstraße eine Kelle Wärme ausgeben.
Der Suppenbus in Steglitz zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam handeln: Nachdem das Projekt zwischenzeitlich aufgrund fehlender Fahrer pausieren musste, brachte ein öffentlicher Aufruf die Wende. Dank neuer freiwilliger Helfer konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Neue Unterstützung dringend gesucht
Um das Angebot langfristig zu sichern, werden erneut ehrenamtliche Fahrer oder Helfer gesucht. Der Einsatz umfasst etwa fünf Stunden pro Woche und beinhaltet das Einsammeln von Lebensmitteln, den Transport der Suppe sowie die Ausgabe vor Ort. Zusätzlich steht ein personeller Wechsel an: Da sich der derzeitige ehrenamtliche Leiter des Suppenbusses ab August neuen Projekten widmet, wird eine engagierte Person gesucht, die künftig organisatorische Verantwortung übernimmt und das Projekt koordiniert.
Dabei gilt ausdrücklich: Die Leitungsrolle ist nicht an Fahrdienste gebunden. Wer den Überblick behält, gerne organisiert und ein soziales Projekt aktiv mitgestalten möchte, kann diese Aufgabe auch unabhängig vom Fahren übernehmen – vorausgesetzt, es finden sich genügend Fahrer.
Bewährtes Projekt im Stadtteil
Seit seinem Start im Frühjahr 2023 ist der Suppenbus zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. Jeden Dienstag bietet er in der Schloßstraße nicht nur warme Mahlzeiten, sondern auch Begegnung, Austausch und Unterstützung im Alltag.
Kontakt und weitere Informationen
Interessierte erhalten weitere Informationen bei Maike Loerzer, Ansprechpartnerin im Gutshaus Lichterfelde, unter der Telefonnummer 0172 5 34 38 75 oder
per E-Mail an